Österreicher stellt sich selbst: 56-Jähriger mit Haftbefehl wendet sich an Bundespolizei Hamburg

(Symbolbild)

Ein 56-jähriger Österreicher hat sich am 29. August 2026 gegen 21:49 Uhr freiwillig beim Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof gestellt. Der Mann gab an, dass er mit einem Haftbefehl in Deutschland gesucht werde und möchte sich selbst stellen, da er verzweifelt sei.

Bei der Überprüfung seiner Personaldaten stellte sich heraus, dass gegen ihn nicht nur ein Haftbefehl vorlag. Die Bundespolizisten entdeckten auch eine Wiedereinreisesperre in die Bundesrepublik Deutschland. Der 56-Jährige war wegen besonders schweren Diebstahls verurteilt worden und musste noch 20 Tage Freiheitsstrafe verbüßen. Die ursprüngliche Strafe hatte fünf Monate betragen.

Die restlichen 20 Tage Freiheitsstrafe waren 2025 ausgesetzt worden, nachdem der Mann nach Österreich abgeschoben worden war. Seitdem galt die Wiedereinreisesperre. Es besteht nun der Verdacht, dass der Österreicher nach seiner Abschiebung und trotz bestehender Wiedereinreisesperre unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hat.

Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in die Haftanstalt gebracht. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz ein. Die weiteren Ermittlungen führt die Landespolizei Hamburg.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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