Im Nürnberger Hauptbahnhof hat die Bundespolizei am Mittwochvormittag (17. Juni) einen 37-jährigen Deutschen kontrolliert, der ohne gültiges Ticket im ICE unterwegs war, eine Softairpistole in der Jackentasche trug und gegen den bereits ein bundesweites Hausverbot für alle Bahnhöfe und Züge der Deutschen Bahn bestand.
Aufgeflogen war der Mann gegen 11:45 Uhr, als ein Bahnmitarbeiter einen Bundespolizisten ansprach, der sich in Uniform und außer Dienst als Fahrgast im ICE 508 Richtung Nürnberg befand. Der Beamte informierte daraufhin die Bundespolizeiinspektion Nürnberg, die den 37-Jährigen nach der Ankunft am Hauptbahnhof kontrollierte.
Dabei entdeckten die Polizisten in der Jackenaußentasche des Mannes eine Softairpistole. Da es sich dabei um eine sogenannte Anscheinswaffe handelt — also ein Objekt, das einer echten Schusswaffe zum Verwechseln ähnlichsieht — stellten sie die Pistole sicher.
Bei der weiteren Überprüfung zeigte sich, dass gegen den Mann bereits ein bundesweiter Beförderungsausschluss für sämtliche Züge der DB AG sowie ein umfassendes Hausverbot für alle Bahnhöfe der Deutschen Bahn vorlagen. Obendrein hatten die Staatsanwaltschaften Lüneburg und Bielefeld je eine Fahndungsnotierung zur Aufenthaltsermittlung gegen ihn ausgeschrieben. Nach Abschluss der Kontrolle ließ die Bundespolizei den Mann wieder frei.
Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 37-Jährigen wegen Erschleichens von Leistungen, Hausfriedensbruchs sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: der Redaktion)