Ein riskantes Überholmanöver auf der Bundesstraße 180 zwischen Quenstedt und Walbeck hat am Donnerstagmorgen zu einem schweren Unfall mit zwei verletzten Personen geführt. Der 75-jährige Fahrer eines Pkw, der aus Richtung Aschersleben Richtung Hettstedt unterwegs war, setzte in einer Kurve zum Überholen eines Reisebusses an – und übersah dabei einen entgegenkommenden Pkw.
Der 44-jährige Fahrer des Gegenverkehrs versuchte vergeblich, durch Ausweichen eine Kollision zu verhindern. In Höhe des Reisebusses stießen beide Pkw nahezu frontal zusammen. Der Bus war zu dem Zeitpunkt mit 60 Personen besetzt. Der 75-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der 44-Jährige wurde leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Rettungswagen entlassen werden. Alle Mitfahrer im Bus sowie der Busfahrer blieben unverletzt. Beide Pkw erlitten Totalschaden, am Bus entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Während die Polizei den Unfallort untersuchte und die Fahrzeuge geborgen wurden, war die B 180 für mehrere Stunden vollständig gesperrt.
Bereits in der Nacht zuvor hatte die Polizei bei einer Streife in Hettstedt einen geparkten Pkw entdeckt, an dem Kennzeichen angebracht waren, die seit Ende Mai als gestohlen gemeldet sind. Personen konnten nicht angetroffen werden. Die Kennzeichentafeln wurden sichergestellt, am Tatort gesicherte Spuren werden nun ausgewertet. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Urkundenfälschung ein.
In der Gemarkung Rottelsdorf bei Gerbstedt brachen Unbekannte in zwei Windkrafträder ein und stahlen mehrere Meter Starkstromkabel. Ein drittes Windkraftrad wurde ebenfalls angegriffen – in das Innere dieser Anlage gelangten die Täter jedoch nicht. Ein Mitarbeiter der geschädigten Firma meldete den Vorfall am Mittwochnachmittag. Am Tatort sicherte die Polizei Spuren, die nun ausgewertet werden.
Am frühen Mittwochabend meldeten Zeugen drei Jugendliche, die auf dem Dach eines leerstehenden Gebäudes in Eisleben unterwegs waren. Als die Polizei eintraf, standen die Jugendlichen bereits vor der Tür. Da das Betreten solcher Gebäude in der Regel Hausfriedensbruch darstellt und wegen fehlender Sicherung eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben besteht, erstattete die Polizei Strafanzeige. Sie weist ausdrücklich darauf hin, dass leerstehende Gebäude nicht betreten werden sollten.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Sabine Müller)