Osnabrücker Polizei zieht Bilanz: 40 Alkoholfahrten und 45 Drogenfälle in einer Woche

Diebesgut

Die Polizeidirektion Osnabrück hat in der Kontrollwoche vom 15. bis 21. Juni 2026 eine europaweite Initiative zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogenfahrten umgesetzt. Im Rahmen der internationalen ROADPOL-Kontrollwoche führten die Beamtinnen und Beamten zielgerichtete Überprüfungen durch, um fahruntüchtige Fahrzeugführer aus dem Verkehr zu ziehen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Bilanz fällt beeindruckend aus: In sieben Tagen kontrollierten die direktionsweiten Dienststellen – vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln – insgesamt 919 Fahrzeugführer. Dabei stellten die Polizisten 40 Alkoholverstöße fest und identifizierten 45 Fahrten unter Drogeneinfluss. In 9 Fällen musste unmittelbar ein Fahrverbot verhängt werden.

Doch die Kontrollen führten zu weitaus mehr Erkenntnissen als nur Verkehrsdelikten. Die Beamten deckten insgesamt 30 weitere Straftaten auf. Dazu zählten illegale Betäubungsmittelfunde, eine Urkundenfälschung und die Vollstreckung von zwei Haftbefehlen gegen gesuchte Personen. „Unsere Verkehrsüberwachung geht weit über das reine Knöllchenschreiben hinaus. Wenn wir Fahrzeuge anhalten, schauen wir ganz genau hin – das zeigt auch die Bilanz dieser Kontrollwoche“, erklärt Laura-Christin Brinkmann, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. „Wir ziehen nicht nur fahruntüchtige Personen aus dem Verkehr, sondern decken gleichzeitig andere Straftaten auf und vollstrecken Haftbefehle. Am Ende geht es uns schlicht darum, diejenigen aus dem Verkehr zu ziehen, die durch ihr Verhalten andere gefährden.“

Die Schwerpunktwoche ist Teil der internationalen ROADPOL-Initiative, bei der europäische Verkehrspolizeien koordiniert gegen Hauptunfallursachen vorgehen. Die Polizeidirektion Osnabrück kündigt an, auch künftig flächendeckende und unangekündigte Kontrollen im gesamten Direktionsbereich durchführen zu wollen, um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu gewährleisten.

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