Paketbote stiehlt monatelang Sendungen im Wert von 20.000 Euro

(Symbolbild)

Ein 28-jähriger Paketbote ist in Singen aufgeflogen, nachdem er über Monate hinweg Postsendungen im Wert von rund 20.000 Euro gestohlen hatte. Die Deutsche Post war dem Mann durch interne Nachforschungen auf die Spur gekommen.

Bereits seit April waren auf den Auslieferrouten des 28-Jährigen auffällig viele Pakete „verloren“ gegangen. Bei internen Überprüfungen stellte die Deutsche Post fest, dass der junge Mann seine Fahrten mit einem falschen Postausweis durchführte – er verwendete die Fotografie eines fremden Ausweises.

Am Donnerstagnachmittag entdeckten Mitarbeiter des Zustellunternehmens bei der Fahrzeugübergabe schließlich nicht ordnungsgemäß ausgelieferte Warensendungen im Zustellfahrzeug und verständigten die Polizei.

Die Polizei durchsuchte daraufhin die Wohnung des 28-Jährigen auf richterliche Anordnung. Dabei fanden die Beamten weitere noch verpackte Pakete mit fremden Adressetiketten und beschlagnahmten diese. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 20.000 Euro.

Gegen den Mann wird nun wegen gewerbsmäßigen, besonders schweren Diebstahls, Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses sowie Fälschung beweiserheblicher Daten ermittelt.

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