Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist tot. Er starb bereits am Mittwoch im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in der kalifornischen US-Metropole Los Angeles, wie sein Management am Donnerstag bekanntgab.
Stewart begann seine Karriere auf der Bühne und war Mitglied der Royal Shakespeare Company, bevor er in Hollywood Fuß fasste. Weltberühmt machte ihn seine Rolle als Captain Jean-Luc Picard in der TV-Serie „Star Trek: The Next Generation“, die von 1987 bis 1994 lief. Später verkörperte er dieselbe Figur auch in mehreren „Star-Trek“-Filmen.
Neben seinem Engagement bei „Star Trek“ spielte Stewart die Rolle des Professor Charles Xavier in der „X-Men“-Filmreihe. Obwohl er zunächst zögerte, sich auf eine weitere Filmreihe einzulassen, überzeugte ihn die Zusammenarbeit mit Regisseur Bryan Singer. Stewart verkörperte die Rolle in mehreren Filmen.
Für seine Verdienste um die Schauspielkunst und das Kino wurde Stewart vielfach ausgezeichnet. Im Jahr 2001 wurde er zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt und erhielt eine Ehrenmitgliedschaft der University of Wales, Cardiff. 2004 wurde er Kanzler der University of Huddersfield und 2008 Professor für darstellende Kunst. Im Jahr 2010 folgte die Ernennung zum Knight Bachelor. Ein Jahr später erhielt er einen Ehrendoktor der Literatur von der University of East Anglia. 2012 trug er die olympische Fackel als Teil des offiziellen Staffellaufs für die Olympischen Sommerspiele in London. Im Jahr 2015 erhielt er ein Ehrendoktorat der Vrije Universiteit Brussel.
Von 2017 bis 2021 hielt Stewart gemeinsam mit Hugh Jackman den Guinness-Weltrekord für die längste Karriere als Marvel-Comics-Superheld im Live-Action-Format. 2015 trat er von seinem Amt als Kanzler der University of Huddersfield zurück und wurde zum Kanzler emeritus ernannt.
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Autor: dts Nachrichtenagentur