Ein 82-jähriger Lüdenscheider ist Opfer eines Phishing-Betrügers geworden. Der Senior erhielt eine E-Mail, die vorgab, von seiner Bank zu stammen. Als er dem Link folgte und seine Daten in ein angebliches Update-Formular eintrug, wurden seine Zugangsdaten gestohlen. Kurz darauf wurden mehrfach Geldbeträge von seinem Konto abgebucht. Der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei nutzt den Fall zur Warnung: Folgen Sie niemals Links oder QR-Codes auf vermeintlichen Bank-Seiten. Diese Websites sind täuschend echt nachgebaut – doch genau das ist das Ziel der Betrüger: Sie „fischen“ damit Passwörter und andere sensible Daten ab. Das Wort „Phishing“ ist eine Wortschöpfung aus dem englischen „fishing“ (fischen) und dem P für Passwort oder Telefon.
Besonders perfide: Betrüger greifen auch zum Telefonhörer. Sie geben sich als Banker aus und schockieren ihre Opfer mit Meldungen über hohe Abbuchungen. Angeblich, um diese rückgängig zu machen, fordern sie dann PIN und TAN ab – und sind damit erfolgreich. Wer Opfer eines solchen Betrugs wird, sollte sofort seine Bank informieren und bei der Polizei Anzeige erstatten.
Parallel zu diesem Fall ermittelt die Lüdenscheider Polizei gegen zwei Jugendliche, die es auf Autos abgesehen hatten. Am Donnerstagabend gegen 14.40 Uhr meldete ein Lüdenscheider den Diebstahl seines roten Hyundai i20 bei der Polizei. Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein.
Die Ermittlungen brachten schnell Klarheit: Bei einem Werkstatt-Einbruch wenige Tage zuvor hatten die Täter an den Fahrzeugschlüssel gelangt. Eine Streife entdeckte das Fahrzeug später in der Bodelschwinghstraße wieder – allerdings nur noch halb schwarz lackiert und mit gestohlenen Kennzeichen. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige im Alter von 15 (aus Meinerzhagen) und 16 Jahren (aus Schalksmühle) vorläufig fest und beschlagnahmte das Fahrzeug.
Die Polizei ermittelt gegen die beiden Jugendlichen wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, Sachbeschädigung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.