In der vergangenen Woche standen für die Polizei in Halle und der Region mehrere Brände, Verkehrsunfälle und Kriminalfälle im Mittelpunkt. Der schwerste Fall war ein Wohnungsbrand in Halle, bei dem eine siebenköpfige Familie knapp dem Feuer entging.
Gestohlener Toyota in Döbeln gestellt
Nach dem Diebstahl eines Toyota in der Lutherstraße in Halle in der Nacht zum Samstag konnten Polizeikräfte in Sachsen das Fahrzeug gestern gegen 13.25 Uhr in Döbeln feststellen und kontrollieren. Sie nahmen drei Personen fest: einen 18-Jährigen, eine 19-Jährige und einen 22-Jährigen. Alle drei sind polnische Staatsangehörige und werden verdächtigt, den Pkw gestohlen zu haben. Der Toyota wurde sichergestellt und die drei Verdächtigen nach Halle in den Zentralen Polizeigewahrsam gebracht. Die Staatsanwaltschaft Halle prüft derzeit, ob gegen sie ein Haftantrag gestellt wird.
Wohnungsbrand im Brahmsbogen – Familie rettet sich in Sicherheit
Am Sonntag ereignete sich gegen 0.30 Uhr im Brahmsbogen ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Das Feuer brach auf dem Balkon einer Wohnung im 2. Obergeschoss aus und griff auf die Wohnräume über. Die siebenköpfige Familie konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen – niemand wurde verletzt. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar; die Familie kam bei Bekannten unter. Eine Nachbarwohnung wurde ebenfalls beschädigt, bleibt aber bewohnbar. Nach ersten Erkenntnissen könnten pyrotechnische Gegenstände, die zuvor aus der 4. oder 5. Etage nach unten geworfen worden sein sollen, das Feuer ausgelöst haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.
Pkw steht in der Otto-Stomps-Straße in Vollbrand
Am Sonntag stand gegen 0.15 Uhr in der Otto-Stomps-Straße ein abgestellter Pkw im Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Eine Brandursachenermittlung wurde eingeleitet. Zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.
Pkw-Scheibe eingeschlagen – Täter mit Fahrrad gesucht
In Braunsbedra, Ortsteil Krumpa, wurde am Samstag gegen 19.00 Uhr bei einem Pkw auf einem Parkplatz an der Krumpaer Landstraße die Heckscheibe eingeschlagen. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde aus dem Auto nichts entwendet. Zeugen beobachteten einen Mann mit einem Fahrrad, der sich vom Tatort entfernte. Er war mit schwarzer Kleidung bekleidet und trug einen dunkelgrauen Rucksack. Die Polizei ermittelt.
Flasche auf Personen vor Bar geworfen
In Merseburg kam es am Sonntagmorgen gegen 3.00 Uhr in der König-Heinrich-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Ein junger Mann warf dabei eine Flasche in Richtung von Personen vor einer Bar. Die Flasche traf niemanden. Tatverdächtig ist ein 17-jähriger Ukrainer, der alkoholisiert war. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Einbrecher durch Hundegebell verjagt
In Weißenfels brachen Unbekannte am Samstagvormittag über ein Fenster in ein Einfamilienhaus in der Günter-Mayr-Straße ein. Menschen waren nicht zu Hause, aber ein Hund war anwesend. Als dieser die Täter wahrnahm und zu bellen begann, flüchteten die Einbrecher ohne Beute in unbekannte Richtung. Am Haus entstand Sachschaden. Die Kripo sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf.
Autofahrerin weicht Ast aus und prallt gegen Leitplanken
In Bad Bibra wollte eine 21-jährige Fahrerin am Samstag gegen 12.20 Uhr auf der B 176 zwischen Bad Bibra und Saubach einem Ast auf der Fahrbahn ausweichen. Sie verlor die Kontrolle über ihren Pkw, kam ins Schleudern und kollidierte mehrfach mit den Leitplanken. Am Pkw entstand Sachschaden. Der Rettungsdienst behandelte die Frau an der Unfallstelle, weil sie Schocksymptome aufwies.
Motorradfahrer und Mitfahrer verletzt
In Meineweh kam am Samstag kurz nach 19.30 Uhr in der Eisenberger Straße ein Motorrad leicht nach links von der Fahrbahn ab und rutschte seitlich weg. Die 17-jährige Fahrerin und ihr 18-jähriger Mitfahrer kamen auf dem Asphalt zu Fall und zogen sich leichte Verletzungen an den Armen und Beinen zu. Der Rettungsdienst brachte beide zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit.
Tatverdächtiger nach Mülltonnenbrand in Zeitz gefasst
In Zeitz brannte am Sonntag gegen 1.30 Uhr in der Gleinaer Straße an der Ecke Dietrich-Bonhoeffer-Straße ein Müllcontainer. Die Feuerwehr löschte den Brand. Ein aufmerksamer Zeuge gab der Polizei einen Hinweis auf einen Mann, der vom Tatort flüchtete. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte in Tatortnähe ein 24-jähriger Deutscher gestellt werden. Die Polizei ermittelt gegen ihn.
Waldbrand bei Hayn schnell gelöscht
In Südharz, Ortsteil Hayn, kam es am Samstag gegen 18.15 Uhr zu einem Brand in einem Waldstück an der Landesstraße 234. Eine Fläche von etwa 20 Quadratmetern mit Bewuchs und Totholz brannte. Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderte eine Ausdehnung und damit einen größeren Waldbrand. Eine Brandursachenermittlung wurde eingeleitet.
Motorradfahrer von Pkw gestreift – Fahrer flüchtet
In Lutherstadt Eisleben, Ortsteil Volkstedt, war der Fahrer eines Kleinkraftrads am Samstag gegen 20.15 Uhr auf der Landesstraße 160 von Volkstedt Richtung Oberrißdorf unterwegs. In einer Linkskurve kam ihm ein Pkw entgegen, der sich sehr weit auf der Fahrbahnseite des Kleinkraftrads befand. Der Motorradfahrer wich auf die Bankette aus, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Dennoch wurde der 16-Jährige vom Außenspiegel des Pkw getroffen und leicht an der Hand verletzt. Am Motorrad entstand Sachschaden. Der Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Teile des Außenspiegels deuten darauf hin, dass es sich um einen VW gehandelt haben könnte. Die Polizei ermittelt.
75-Jährige Opfer von Betrugsbande – Schaden im fünfstelligen Bereich
Im Großraum Mansfeld/Hettstedt fiel eine 75-jährige Frau am Samstagnachmittag auf eine Betrugsbande herein. Ein Anrufer gab sich als Beamter vom Einbruchsdezernat aus und erklärte ihr, sie sei eine von 37 gefährdeten Personen, bei denen ein Einbruchsdiebstahl unmittelbar bevorstehe. Die Frau wurde erheblich unter Druck gesetzt. Sie sollte ihr Bargeld und ihre Wertgegenstände in einen Kochtopf legen und an einen Abholer übergeben. Noch während des Telefonats klingelte es an ihrer Tür. Sie übergab ihren Besitz absprachegemäß an einen ihr unbekannten Mann, der sich damit entfernte. Die Geschädigte erlitt einen Vermögensschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Polizei warnt vor falschen Polizisten
Die Polizei betont: Sie wird Sie niemals um hohe Geldbeträge bitten. Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis. Rufen Sie im Zweifelsfall bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt – suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus. Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)