Polizei beendet Fahndung: 20-Jährige war selbst Opfer von Love-Scamming

(Symbolbild)

Die Polizei in Gotha hat die öffentliche Fahndung nach einer 20-Jährigen eingestellt, die im Zusammenhang mit einer Rezeptfälschung vom 18. Februar 2026 gesucht wurde. Die Frau hat sich bei den Beamten gemeldet – und dabei kam ans Licht, dass sie selbst Opfer eines Love-Scamming-Betrugs geworden ist.

Nach den Ermittlungen der Thüringer Polizei hatte die 20-Jährige über soziale Medien Kontakt zu einem Unbekannten aufgenommen. Dieser Mann täuschte eine romantische Beziehung vor und brachte die Frau dazu, Rezepte für ihn einzulösen – eine klassische Masche bei Love-Scamming-Fällen, bei denen Betrüger das Vertrauen ihrer Opfer ausnutzen, um sie zu kriminellen Handlungen zu bewegen.

Die Landespolizeiinspektion Gotha teilt mit, dass die rechtlichen Voraussetzungen für die Erfassung ihrer personenbezogenen Daten nicht mehr vorliegen. Die Fahndung, die am 7. Juli 2026 eingeleitet worden war, ist damit aufgehoben.

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