Die Polizeiinspektionen Rotenburg, Stade und Cuxhaven haben gestern umfangreiche Schwerpunktkontrollen im Bremervörder Stadtgebiet durchgeführt. Im Fokus standen die Bekämpfung krimineller Strukturen und die Verkehrssicherheit.
Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt knapp 100 Personen und 52 Fahrzeuge. Neben Pkw richteten die Beamten besondere Aufmerksamkeit auf E-Scooter, da diese statistisch an einer Vielzahl von Verkehrsunfällen beteiligt sind.
Bei den E-Scootern zeigten sich erhebliche Verstöße: Mehrere Fahrer waren zu zweit auf den Fahrzeugen unterwegs, missachteten Verkehrsregeln oder fuhren trotz Rotlichts in Kreuzungsbereiche ein. Besonders in der Fußgängerzone stellten die Beamten mehrere Verstöße fest.
Ein Fahrzeugführer aus Hamburg musste eine Blutprobe abgeben, nachdem der Verdacht aufkam, dass er vor Fahrtantritt Cannabis und Amphetamine konsumiert hatte. Die Polizei stellte zudem eine 28-jährige Lkw-Fahrerin fest, gegen die ein offener Haftbefehl bestand. Durch die Zahlung eines niedrigen vierstelligen Geldbetrages konnte sie ihre Verhaftung abwenden.
Weitere Verstöße richteten sich gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Die Kontrollmaßnahmen stießen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf positive Resonanz. Neben der Ahndung von Verstößen führten die Beamten verkehrserzieherische Gespräche, um das Verständnis für Verkehrsregeln zu fördern und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.
Die Polizeiinspektionen kündigten an, künftig regelmäßig Schwerpunktkontrollen in den Bereichen Verkehrssicherheit, kriminalitätsbelasteten Familienstrukturen, Autoposer- und Raserszene sowie Betäubungsmittelkriminalität durchzuführen.