Polizei pfändet Porsche und Mercedes – Hamburgerin soll Drogenhaus mit gefälschten Papieren finanziert haben

Das Landeskriminalamt Hamburg hat am Donnerstag, 25. Juni 2026, umfangreiche Vermögenswerte einer 32-Jährigen gepfändet und beschlagnahmt. Die Frau steht im Verdacht, ein Einfamilienhaus in Lohbrügge mit rechtswidrig erlangten Mitteln finanziert und an Cannabiszüchter vermietet zu haben.

Nach umfangreichen Finanzermittlungen wirft die Polizei der deutschen Staatsangehörigen vor, sich im Juni 2024 mittels gefälschter Gehaltsnachweise einen Kredit von 585.000 Euro beschafft zu haben. Mit diesem Geld finanzierte sie das Einfamilienhaus inklusive Grundstück. Das Objekt vermietete sie anschließend an Personen weiter – in dem Wissen, dass diese dort Cannabis in erheblichem Umfang anbauen würden.

Bei einer Durchsuchung des Hauses im November 2025 beschlagnahmten Beamte des Drogendezernatsliste über 850 Cannabispflanzen, entsprechend etwa 65 Kilogramm abgeerntetes Marihuana. Die Mietzahlungen nutzte die 32-Jährige Ermittlern zufolge zur Tilgung des Hauskredits. Auf diese Weise sollten die Erlöse aus dem illegalen Drogenanbau von den bislang unbekannten Cannabishändlern verschleiert werden.

Beamte des Finanzermittlungsdezernats des Landeskriminalamts vollstreckten daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft mehrere vom Amtsgericht erlassene Beschlüsse. Sie pfändeten in Hamburg-Farmsen-Berne einen Porsche Cayenne und einen Mercedes C200, zwei hochwertige Armbanduhren, Kontoguthaben sowie rund 8.200 Euro Bargeld. Zusätzlich beschlagnahmten sie das Einfamilienhaus in Lohbrügge inklusive Grundstück.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Tatverdächtige mangels Haftgründen entlassen. Die Ermittlungen der Behörden dauern an. Die Polizei wirft der Frau Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz vor.

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