Polizei stoppt 15 Lkw bei europaweiter Kontrollaktion im Kreis Recklinghausen

(Symbolbild)

Bei einer europaweiten Kontrollaktion hat die Polizei Recklinghausen in 15 Fällen Lastkraftwagen die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten überprüften in einer Kontrollwoche insgesamt 105 Fahrzeuge und stellten bei 40 davon Verstöße fest.

Die Polizei beteiligte sich an der europaweiten Aktion ROADPOL Truck and Bus, bei der schwerpunktmäßig die Einhaltung der Sozialvorschriften wie Lenk- und Ruhezeiten sowie die Verkehrssicherheit von Lastkraftwagen und deren Ladung kontrolliert wurden. Zwei Großkontrollen fanden am Dienstag, 5. Mai, an der B58/B224 in Dorsten und am Donnerstag, 7. Mai, an der B224 in Bottrop statt. Unterstützt wurden die Polizistinnen und Polizisten dabei von Kräften des Zolls sowie des BALM (Bundesamt für Logistik und Mobilität).

Die Kontrollen deckten zahlreiche Verstöße auf: In 25 Fällen stellten die Beamten Verstöße gegen Sozialvorschriften beziehungsweise die Arbeitszeitverordnung fest. Zudem registrierten sie in 20 Fällen eine falsche Bedienung des Fahrtenschreibers sowie in einem Fall eine Manipulation des digitalen Kontrollgerätes.

Bei der Überprüfung der Ladung beanstandeten die Kontrollkräfte 13 Fälle mangelhafter Ladungssicherung und stellten zwei Überladungen fest. Außerdem entdeckten die Polizisten drei technische Mängel an den Fahrzeugen. In einem Fall ahndete die Polizei einen Geschwindigkeitsverstoß, außerdem fehlten bei einer Kontrolle erforderliche Fahrzeugdokumente. Darüber hinaus wurden zwei Verstöße gegen das Abfallrecht festgestellt.

Insgesamt erhoben die Beamten drei Sicherheitsleistungen bei den kontrollierten Autofahrern.

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