Märkischer Kreis: Fast 2000 Fahrzeuge bei Geschwindigkeitskontrollen gemessen

(Symbolbild)

Bei umfangreichen Geschwindigkeitskontrollen in mehreren Städten des Märkischen Kreises hat die Polizei in den vergangenen beiden Tagen knapp 2000 Fahrzeuge gemessen. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, die teils drastische Konsequenzen haben.

Den größten Kontrollumfang gab es gestern in Herscheid an der Weißen Ahe. Zwischen 7.30 und 15.30 Uhr passierten 1670 Fahrzeuge die Messstelle, von denen 182 zu schnell fuhren. Bei 34 Autofahrern war die Geschwindigkeitsüberschreitung so erheblich, dass sie einen Bußgeldbescheid erhalten. Der schnellste Fahrer mit einem Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis wurde mit 112 km/h gemessen, obwohl nur 70 km/h erlaubt waren.

Bereits vorgestern führte die Polizei Kontrollen in Menden und Balve durch. Den Anfang machte die Arnsberger Straße am Morgen, wo ein besonders gravierender Verstoß registriert wurde: Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis fuhr mit 71 km/h vor einer Grundschule, wo nur 30 km/h erlaubt sind. Gegen ihn wurde ein Fahrverbot verhängt.

In Grübeck fuhren 8 von 86 kontrollierten Fahrzeugen zu schnell, der Spitzenreiter wurde mit 99 statt der erlaubten 70 km/h gemessen. An der Halinger Dorfstraße waren am Nachmittag 25 von 250 Fahrzeugen zu schnell unterwegs, der schnellste Autofahrer aus dem Märkischen Kreis erreichte 44 km/h.

Am späten Nachmittag kontrollierte die Polizei am Heimker Weg, wo 13 von 123 Fahrzeugen das Tempolimit überschritten. Auch hier führte ein Fahrer mit MK-Kennzeichen die negative Liste an: Er fuhr 43 km/h in einer 30er-Zone. Den Abschluss bildete zwischen 18 und 20 Uhr der Hüingser Ring, wo 22 der 101 gemessenen Fahrzeuge zu schnell fuhren. Der Höchstwert lag bei 50 km/h bei erlaubten 30 km/h.

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