Polizei warnt vor Phishing-Betrug gegen Ärzte und Psychotherapeuten

(Symbolbild)

Die Thüringer Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, bei der vermehrt Ärzte und Psychotherapeuten gezielt ins Visier genommen werden. Betrüger versenden Phishing-Briefe mit gefälschten Absendern, die vorgeben, von einer bekannten Apotheker- und Ärztebank zu stammen.

In den betrügerischen Schreiben werden die Empfänger aufgefordert, ihre Zugangsdaten zum Online-Banking zu überprüfen. Dafür sollen sie mit dem Smartphone einen im Brief abgedruckten QR-Code scannen. Über diesen Weg gelangen die Kriminellen an sensible Bankdaten.

Diese Woche gelang es den Betrügern auf diese Weise in zwei Fällen, mehrere Zehntausend Euro zu erbeuten. Betroffen waren Ärztinnen aus dem Ilm-Kreis sowie aus dem Landkreis Gotha.

Um sich vor derartigen Phishing-Fällen zu schützen, rät die Polizei dazu, sich auf www.polizei-beratung.de sowie auf den Seiten der entsprechenden Ärztekammern und bei der eigenen Bank zu informieren.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Thüringen um 3,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 18.702 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 55,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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