Polizeidirektion Lüneburg startet Aktionsmonat für Demokratie und Vielfalt

(Symbolbild)

Die Polizeidirektion Lüneburg lädt im November 2026 zu mehreren Veranstaltungen ein, um sich aktiv für Demokratie und Vielfalt einzusetzen. Hintergrund ist die Sorge vor antidemokratischen Strömungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt belasten. Mit verschiedenen Formaten möchte die Polizei Räume schaffen, in denen Menschen über den Wert und die Gefährdungen unserer Grundrechte diskutieren können.

Polizeipräsidentin Kathrin Schuol betont: „Unsere Demokratie ist ein kostbares Fundament, das stetigen Schutz benötigt.“ Für die Polizei sei die Wahrung der freiheitlichen Ordnung eine zentrale Aufgabe — sowohl im täglichen Einsatz als auch im gesellschaftlichen Miteinander. Der Aktionsmonat soll dazu beitragen, dass diese Grundwerte durch interne Diskussionsformate und externe Veranstaltungen vor Ort sichtbar gelebt werden. Zu den internen Themen gehört etwa „Rechtsextremismus auf TikTok“.

Filmpremiere zum Gedenkmarsch

Am 5. November 2026 um 17 Uhr findet in der Gedenkstätte Lager Sandbostel die Premiere des Films „Gedenkmarsch 2025“ statt. Der Film dokumentiert einen viertägigen Gedenkmarsch vom 24. bis 27. April 2025, der an den Todesmarsch der KZ-Häftlinge am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert. Der Marsch führte in vier Etappen vom Denkort Bunker Valentin zur Gedenkstätte Lager Sandbostel. Dokumentarist Carl Welsch hat die einzelnen Etappen und Abendveranstaltungen festgehalten. Anmeldung unter: gedenkmarsch2025@pi-ver.polizei.niedersachsen.de

Lesung einer Graphic Novel

Am 17. November 2026 von 9 bis 12 Uhr liest Ursula Blancke-Dau im Saal 1 des Behördenzentrums Auf der Hude in Lüneburg aus ihrer Graphic Novel „Klaus — noch einmal davongekommen. Eine Jugend unterm Hakenkreuz“ vor. Das Buch verewigt die Erinnerungen ihres Vaters Klaus an seine Jugend und seine Zeit als junger Soldat. Er wurde 1944 mit 15 Jahren zur Flak eingezogen und geriet noch in den letzten Tagen des Krieges 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Im Anschluss an die Lesung findet ein thematischer Workshop statt. Anmeldung unter: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de

Vortrag zur Täterschaft im Nationalsozialismus

Am 23. November 2026 von 10 bis 12 Uhr findet im Behördenzentrum Auf der Hude in Lüneburg ein Vortrag statt, der sich mit Täterschaft in der Familie am Beispiel der Polizei im Nationalsozialismus befasst. Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, und Ulrich Gantz, Sohn eines NS-Täters, berichten über die Aufarbeitung nationalsozialistischer Täterschaft und deren Bedeutung für die familiäre Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rolle der Polizei im Nationalsozialismus. Im Anschluss haben Zuhörer Gelegenheit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch digital möglich. Anmeldung unter: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de

Alle Informationen zu den Veranstaltungen sowie zur Anmeldung finden sich auf der Homepage der Polizeidirektion Lüneburg in der Veranstaltungsübersicht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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