Die hessische Polizei zieht nach der gemeinsamen Übung von Bundeswehr und US-Streitkräften in Hessen und Thüringen eine positive Bilanz. Bei der mehrtägigen Streitkräfte-Übung „HETHEX 2026“ begleiteten die Beamten die militärischen Kolonnenfahrten im öffentlichen Straßenverkehr und sorgten durch verkehrsregelnde Maßnahmen für einen störungsfreien Ablauf.
Während es sich für die Soldaten um eine Übung handelte, bedeutete dies für die Polizei eine reale Einsatzlage. Die Beamten mussten die öffentliche Sicherheit gewährleisten und den Verkehrsfluss aktiv steuern. Verkehrsbeeinträchtigungen und Auswirkungen auf die Bevölkerung konnten auf ein Minimum begrenzt werden.
„Für alle Beteiligten war das ein realistischer Praxistest unter echten Verkehrsbedingungen. Bundeswehr, US-Streitkräfte und Polizei haben hier strukturiert und Hand in Hand zusammengearbeitet, sodass wir den Einsatzverlauf insgesamt als sehr erfolgreich bewerten“, erklärte der polizeiliche Einsatzleiter Markus Sabais. Der Leitende Polizeidirektor kündigte an, die gewonnenen Erkenntnisse sorgfältig auszuwerten und in die weitere Optimierung der Zusammenarbeit einfließen zu lassen.
Bei der „HESSE-THURINGIA-EXERCISE“ (HETHEX 2026) übten vom 22. bis 26. April 2026 bis zu 900 deutsche und US-amerikanische Soldaten unter Führung der Landeskommandos Thüringen und Hessen die Verlegung von Kolonnen im öffentlichen Straßenverkehr sowie die logistische Versorgung der beteiligten Kräfte. Die länderübergreifende Großübung führte in Hessen über ausgewählte Autobahnabschnitte der A4, A5 und A7 und beinhaltete einen Versorgungspunkt an der A7 bei Homberg/Efze.
Ziel der Maßnahme war es, die Kommunikation, Kooperation und Koordination zwischen den beteiligten Akteuren zu testen, zu optimieren und weiter zu stärken, damit im Ernstfall schnell, koordiniert und wirksam gehandelt werden kann.