Polizei, Zoll und Ausländeramt kontrollieren gemeinsam in Geseke und Erwitte

(Symbolbild)

Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Polizei, Zoll und Ausländeramt haben Beamte in Geseke und Erwitte zahlreiche Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Die Polizistinnen und Polizisten richteten zunächst am Autohof Geseke und später am Zubringer Erwitte-Anröchte stationäre Kontrollstellen ein.

Bei den Kontrollen stellten die Polizisten insgesamt 47 Verwarnungstatbestände wegen Verkehrsverstößen fest. Drei Autofahrer wurden wegen der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer angezeigt, drei weitere erhielten Verwarnungen wegen Ladungsverstößen. In fünf Fällen war die Betriebserlaubnis der kontrollierten Fahrzeuge erloschen. Gegen zwei Fahrer leitete die Polizei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.

Ein kontrollierter Autofahrer war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Die Polizisten konnten seinen Aufenthaltsort ermitteln und erhoben eine Sicherheitsleistung. Bei der Durchsuchung eines anderen Fahrers fanden die Beamten ein verbotenes Messer. Sie stellten die Waffe sicher und zeigten den Mann wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an.

Die Polizisten führten außerdem zahlreiche Bürgergespräche, um das Sicherheitsgefühl zu stärken. Verkehrsteilnehmer, die gegen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung verstoßen hatten, wurden in verkehrsdidaktischen Gesprächen auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und für die Gefahren sensibilisiert.

Der überwiegende Teil der kontrollierten Verkehrsteilnehmer verhielt sich regelkonform. Nur vergleichsweise wenige Fahrzeuge und Fahrer gaben Anlass zu Beanstandungen. Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stellten die Beamten nicht fest. Das Hauptzollamt Bielefeld und das Ausländeramt Soest fanden bei dem Einsatz keine Verstöße. Der Schwerpunkteinsatz stieß auf positive Resonanz und wurde von den kontrollierten Verkehrsteilnehmern überwiegend zustimmend aufgenommen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen