Am 17. Oktober 2026 führte die Polizeidirektion Chemnitz einen Polizeieinsatz in Schwarzenberg anlässlich einer angemeldeten Versammlung durch. Insgesamt waren rund 330 Einsatzkräfte beteiligt, darunter die sächsische Bereitschaftspolizei und Einsatzkräfte des Kommunikationsteams aus allen sächsischen Polizeidienststellen.
Die Versammlung mit dem Motto »Ungebrochen – gegen den Rechten Normalzustand« begann gegen 12:45 Uhr im Bereich des Busbahnhofes. Den Angaben der Polizei zufolge sammelten sich die Teilnehmer ab dieser Zeit. Um 13:20 Uhr starteten mehrere Redebeiträge. Ein Aufzug setzte sich gegen 14:40 Uhr in Bewegung und führte über die Bahnhofstraße, die Badstraße und die Karlsbader Straße zum Finanzamt. In der Spitze nahmen 450 Teilnehmer am Aufzug teil. Nach einer Zwischenkundgebung am Finanzamt mit weiteren Rede- und Musikbeiträgen führte der Aufzug gegen 17:00 Uhr über die Karlsbader Straße und die Bahnhofstraße zurück zum Startpunkt. Die Aufzugsstrecke war auf Wunsch des Versammlungsleiters verkürzt worden.
Parallel organisierte sich eine Gegenversammlung an der Bahnhofstraße mit 75 Teilnehmern in der Spitze. Diese wurde gegen 15:50 Uhr beendet.
Bereits vor Versammlungsbeginn identifizierten die Polizistinnen und Polizisten einen 38-Jährigen am Versammlungsort. Dieser Mann stand im Verdacht, bei einem Versammlungsgeschehen am 13. Dezember 2025 eine Körperverletzung begangen zu haben.
Als die Hauptversammlung die Gegenversammlung auf der Bahnhofstraße passierte, mussten die Einsatzkräfte trennend einwirken. Es kam zu einem gegenseitigen Flaschenwurf. Ein 24-jähriger Deutscher wurde festgestellt und eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
An der Karlsbader Straße schlug ein Teilnehmer der Gegenversammlung einen Fotografen gegen den Kopf. Gegen einen 35-jährigen Deutschen wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.
Ein 45-Jähriger zeigte am Busbahnhof gegenüber den Einsatzkräften den Hitlergruß. Eine Anzeige wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde erstattet.
Zum Versammlungsende identifizierten die Einsatzkräfte einen 17-jährigen Jugendlichen und einen 28-jährigen Mann, die im Verdacht stehen, bei der Versammlung am 13. Dezember 2025 eine gefährliche Körperverletzung sowie einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz begangen zu haben.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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