Polizeieinsatz in Braunschweig: Mann fährt auf Beamten zu – Schüsse auf Reifen

(Symbolbild)

In Braunschweig hat ein 58-Jähriger aus dem Bereich Helmstedt am 19. August gegen 16.53 Uhr einen Polizeieinsatz ausgelöst, bei dem Beamte die Dienstwaffe einsetzten. Dabei wurden insgesamt drei Polizistinnen und Polizisten verletzt.

Eine Funkstreife des Polizeikommissariats Mitte war in der Südstraße auf ein Fahrzeug aufmerksam geworden, das in zweiter Reihe parkte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass für das Auto kein Versicherungsschutz bestand. Der Fahrer hielt sich in einem nahe gelegenen Gastrobetrieb auf und wurde auf den Verstoß hingewiesen. Die Beamten stellten das Fahrzeug außer Betrieb.

Nach Abschluss dieser Maßnahme durfte der 58-Jährige sein Auto auf einen gegenüberliegenden Parkplatz schieben. Stattdessen setzte er sich jedoch ins Fahrzeug, verriegelte die Türen, startete den Motor und fuhr los. Die Beamten positionierten sich vor und neben dem Auto und forderten ihn auf, den Motor auszustellen und auszusteigen. Der Mann reagierte nicht auf wiederholte Aufforderungen.

Daraufhin schlugen die Polizisten mit einem Schlagstock gegen die Seitenscheibe der Fahrertür und drohten den Einsatz einer Dienstwaffe an. Plötzlich fuhr der 58-Jährige los und touchierte dabei das Bein eines Beamten, der vor dem Fahrzeug stand. Dieser sprang zur Seite und setzte seine Dienstwaffe zweimal gegen die Reifen des Fahrzeugs ein. Der Mann fuhr das Auto noch wenige Meter auf den Parkplatz und kam dann zum Stehen.

Mit Unterstützung weiterer Funkstreifenbesatzungen wurde der 58-Jährige aus dem Fahrzeug geholt und festgenommen. Bei der Festnahme und dem Transport zur Polizeidienststelle wehrte er sich erheblich. Ein Beamter, der vom Fahrzeug touchiert worden war, verletzte sich am Bein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Beamte wurden bei den Widerstandshandlungen verletzt, konnten aber ihren Dienst fortsetzen. Auch der 58-Jährige wurde durch die Zwangsmaßnahmen verletzt und musste in ein Krankenhaus.

Der Kriminaldauerdienst sicherte den Tatort und sammelte Spuren. Die Südstraße zwischen Gieseler und Alter Knochenhauerstraße war bis etwa 19.30 Uhr gesperrt. Im Fahrzeug fanden die Ermittler mehrere teilweise griffbereite Messer.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig ordnete eine Richterin die Sicherstellung des Fahrzeugs und die Entnahme einer Blutprobe beim 58-Jährigen an.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffen- sowie Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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