Psychisch kranker Mann setzt Wohnung in Brand und löst Großeinsatz aus

Ein 61-jähriger Mann hat am Dienstag (9. Juni 2026) in Karlsfeld im Landkreis Dachau einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Der psychisch kranke Mann randalierte zunächst laut schreiend in seiner Dachgeschosswohnung am Eichendorffring und versuchte offenbar, diese anzuzünden.

Nachbarn alarmierten über den Notruf die Rettungskräfte, nachdem sie Rauch aus dem Haus quillen sahen. Als Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen, trafen sie auf einen hoch aggressiven Mann, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Mit Hilfe von Spezialkräften gelang es schließlich, den Erkrankten in Gewahrsam zu nehmen und in eine Spezialklinik zu bringen. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Ermittlungen der Polizei Dachau und der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ergaben, dass der 61-Jährige in seinem Ausnahmezustand versucht hatte, seine Wohnung in Brand zu setzen. Einer zu geringen Sauerstoffzufuhr war es zu verdanken, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete und es zu keinem Vollbrand kam. Dennoch entstand ein Brandschaden von etwa 20.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft München II leitet das Verfahren. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

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