Quishing-Betrug in Westerkappeln: Frau verliert vierstelligen Betrag über gefälschte Zahlungsseite

(Symbolbild)

Eine Frau aus Westerkappeln ist Opfer eines sogenannten Quishing-Betrugs geworden und hat dabei einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag verloren. Die Betrüger nutzten einen gefälschten QR-Code, um an ihre Bankdaten zu gelangen.

Die Frau wollte über ein Kleinanzeigenportal Ware verkaufen, als sich eine angebliche Käuferin meldete. Diese behauptete, bereits eine Zahlung über das Portal veranlasst zu haben und schickte der Verkäuferin einen QR-Code. Nachdem die Westerkappelnerin den Code gescannt hatte, wurde sie auf eine gefälschte Internetseite geleitet, wo sie zur Eingabe ihrer Bankdaten aufgefordert wurde.

Nachdem die Frau ihre Bankdaten bestätigt hatte, buchten die Täter den Geldbetrag von ihrem Konto ab. Als sie den Betrug bemerkte, erstattete sie Anzeige und ließ ihr Konto sperren.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche über Kleinanzeigen-Portale. Beim Quishing versuchen Täter durch betrügerische QR-Codes an sensible Daten wie Passwörter oder Kontodaten zu gelangen. Im Chat des Portals oder per E-Mail werden QR-Codes versendet, die auf Betrugsseiten führen. Begleitend heißt es etwa: „Die Bestellung wurde bezahlt. Scanne jetzt den digitalen Code, um die Zahlung zu bestätigen.“ Auf der gefälschten Webseite werden dann Bankdaten, Kreditkartennummern oder Login-Daten abgefragt.

Die Polizei rät: Niemals QR-Codes von fremden Nutzern scannen, niemals auf Links klicken, die nach dem Scannen angezeigt werden, niemals Zahlungsdaten oder Login-Daten auf unbekannten Seiten eingeben und sich niemals unter Druck setzen lassen durch angebliche Sperrungen, Fristen oder Sanktionen.

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