In Essen-Werden hat ein unbekannter Mann am Donnerstag, dem 29. Oktober, gegen 12 Uhr ein Seniorenpaar in seiner Wohnung beraubt. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Mann klingelte an dem Mehrfamilienhaus in der Nähe der Ruhrtalstraße und des Bahnhofs Essen-Werden. Das Seniorenpaar öffnete ihm zunächst die Haustür und dann die Wohnungstür. Daraufhin drängte sich der Mann an den Senioren vorbei in die Wohnung.
Dort sah er sich um und nahm zunächst Schmuck an sich. Als der Unbekannte dann einen Tresor bemerkte, forderte er die Öffnung und bedrohte die 80-jährige Seniorin mit Gewalt. Der 87-jährige Ehemann öffnete daraufhin den Tresor. Der Tatverdächtige nahm einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag an sich und verstaute seine Beute in einer Tüte.
Als der Mann die Wohnung verlassen wollte, entriss ihm der 87-Jährige die Tüte, sodass deren Inhalt zu Boden fiel. Der Tatverdächtige nahm das Bargeld an sich und flüchtete ohne den Schmuck in unbekannte Richtung.
Der Unbekannte soll etwa 30 bis 40 Jahre alt und circa 1,90 Meter groß sein. Er hatte einen Bart und trug eine schwarze Kappe.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Die Polizei bittet Zeugen, die am Donnerstag gegen 12 Uhr im Bereich der Ruhrtalstraße und des Bahnhofs Essen-Werden verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder Angaben zu dem beschriebenen Mann machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Essen telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegen.
So machen Sie es Eindringlingen schwer
Die Polizei rät: Öffnen Sie unbekannten Personen nicht unbedacht die Tür und lassen Sie Fremde nicht in Ihre Wohnung. Nutzen Sie nach Möglichkeit einen Türspion oder eine Gegensprechanlage. Bei verdächtigen Situationen verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110.
Raubdelikte in Essen: der Vergleich mit Land und Bund
In Essen zählte die Polizei 2025 427 Raubdelikte, das sind 74 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im Landesschnitt, wo 61 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 48.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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