Raub, Überfälle und Einbruch: Wiesbaden verzeichnet Serie von Straftaten

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche ist die Wiesbadener Polizei mit einer Reihe von Straftaten befasst: Ein Raub, mehrere Überfälle, Fahrraddiebstähle und ein Einbruch standen im Mittelpunkt der Ermittlungen.

Raub in Rheingauviertel

Am Freitagmorgen, 4. September, wurde einem 34-Jährigen gegen 09:30 Uhr in der Manteuffelstraße die Geldbörse geraubt. Ein unbekannter Mann näherte sich dem Mann von hinten und schubste ihn, woraufhin die Geldbörse zu Boden fiel. Der Täter griff sie und flüchtete in Richtung Elsässer Platz. Der Unbekannte wurde als etwa 1,85 Meter groß und schlank beschrieben, er trug eine helle Baseballkappe, ein schwarzes Langarmhemd, eine schwarze Jogginghose und eine dunkle Umhängetasche.

Schläger am Schlossplatz

In der Nacht zum Freitag wurden ein 17-Jähriger und ein 14-Jähriger auf dem Schlossplatz von zwei Jugendlichen angegriffen. Gegen 00:00 Uhr schlugen die Täter beiden Geschädigten jeweils mit der Faust ins Gesicht und verließen dann den Tatort. Beide Täter wurden als etwa 14 bis 16 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß und mit kurzen Haaren beschrieben. Einer trug ein schwarzes T-Shirt mit weißem Adler.

Diebstahl an Messestand

Am Samstag, 5. September, gegen 17:05 Uhr entwendeten drei Männer eine Geldbörse mit den Tageseinnahmen eines Verkaufsstandes in der Friedrich-Ebert-Allee. Zwei der Täter lenkten die Mitarbeiter des Messestands durch ein Gespräch ab, während der dritte unbemerkt die Geldbörse nahm. Anschließend flüchteten alle drei gemeinsam.

Der erste Täter war etwa 45 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und kräftig gebaut. Er hatte eine Glatze, einen Dreitagebart, eine auffällige Zahnlücke und trug ein rotes T-Shirt. Der zweite Mann war etwa 1,85 Meter groß und schlank, mit kurzen Haaren, rosafarbenem Hemd, roter Brille und heller Stoffhose. Der dritte Täter war etwa 1,80 Meter groß, hatte gegelte kurze Haare und trug ein schwarzes T-Shirt.

Kopfverletzung durch Steinwurf

Bei einem Schulfest am Samstag, 5. September, gegen 13:40 Uhr in der Pörtschacher Straße in Biebrich wurde ein 18-Jähriger durch einen Steinwurf verletzt. Der junge Mann hielt sich auf dem Pausenhof auf, als ein unbekannter Junge von einem angrenzenden Grundstück einen Stein in Richtung des Pausenhofs warf. Der Stein traf den 18-Jährigen am Kopf und verursachte eine Platzwunde. Der Junge flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Er wurde als etwa 12 Jahre alt mit dunklen Haaren und dunkler Kleidung beschrieben.

Angriff durch mehrere Frauen

Am Samstag, 5. September, gegen 07:05 Uhr wurde eine 41-jährige Person in der Taunusstraße von drei Frauen angegriffen. Die Person geriet zunächst in einen verbalen Streit mit den drei Frauen, die dann gemeinschaftlich auf sie einschlugen, sie kratzten und an den Haaren zogen. Anschließend flüchteten die Täterinnen zu Fuß in unbekannte Richtung.

Eine der Täterinnen war etwa 30 Jahre alt, hatte lange blonde lockige Haare und trug Kleidung mit Leopardenmuster. Eine zweite Frau war ebenfalls etwa 30 Jahre alt, hatte ihre Haare zu zwei Zöpfen gebunden, war tätowiert und trug ein dunkelgraues Kleid.

Drei Fahrräder gestohlen

In Biebrich wurden zwischen 3. September und 5. September drei Fahrräder entwendet. In der August-Wolff-Straße wurde am Donnerstagabend, 3. September, gegen 20:00 Uhr der Diebstahl eines schwarzen Fahrrads festgestellt. Die Täter entwendeten das Zweirad auf unbekannte Weise.

Zwischen Freitag, 4. September, 14:00 Uhr und Samstag, 5. September, 08:00 Uhr, entwendeten Täter in der Oberriethstraße ein schwarzes Trekkingrad, indem sie das Fahrradschloss überwanden.

Am Freitag, 4. September, gegen 15:45 Uhr entwendete ein Mann ein E-Bike aus einem Fahrradgeschäft in der Hagenauer Straße. Der Täter wurde als etwa 30 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß beschrieben, mit kurzem Vollbart, weißem T-Shirt und hellblauer Jeans.

Wohnungseinbruch mit Beute

Am Freitag, 4. September, zwischen 17:30 Uhr und 23:00 Uhr brachen Täter in eine Wohnung in der Hans-Böckler-Straße in Dotzheim ein. Während die Bewohner abwesend waren, verschafften sich die Täter Zutritt zur Wohnung, durchsuchten das Schlafzimmer und entwendeten Bargeld sowie Gold, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten.

Zeugenaufrufe

Die Polizei bittet in allen Fällen um Hinweise, die bei der Aufklärung helfen. Personen, die die Taten beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern oder Täterinnen machen können, sollen sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 melden.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Wiesbaden kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 66 Raubdelikte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Mainz aus: 40 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 48.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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