Regen und Tempo: Zwei Alleinunfälle auf Bielefelder Autobahnen

(Symbolbild)

Zwei Fahrer haben am Sonntag auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihre Autos verloren. Auf der A 30 und der A 33 ereigneten sich zwei Alleinunfälle, bei denen vier Personen leicht verletzt wurden.

Der erste Unfall passierte gegen 18:15 Uhr auf der A 30 in Fahrtrichtung Osnabrück. Ein 39-jähriger Herforder war mit seinem BMW M4 unterwegs und überholte mehrere Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit, obwohl die Fahrbahn durch anhaltenden Regen nass war. Zwischen den Anschlussstellen Bad Oeynhausen-Nord und Gohfeld verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen. Der BMW rutschte in einer Linkskurve zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort zweimal gegen die Schutzplanke. Anschließend schleuderte der Wagen über die Fahrbahn, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Der Fahrer und seine beiden Kinder im Alter von fünf und sieben Jahren erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Das ausgedehnte Trümmerfeld und die Deformationen der Leitplanken deuteten auf eine hohe Ausgangsgeschwindigkeit hin. Der BMW war rundherum beschädigt und musste abgeschleppt werden. Betriebsflüssigkeit lief großflächig auf der Fahrbahn und dem Seitenstreifen aus, weshalb eine Spezialfirma zur Fahrbahnreinigung angefordert werden musste. Der Sachschaden wurde auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die A 30 blieb bis 02:00 Uhr am Montag gesperrt.

Etwa zweieinhalb Stunden später kam es gegen 20:38 Uhr zu einem zweiten Unfall. Eine 43-jährige Bielefelderin befuhr die A 33 in Richtung Osnabrück und verließ an der Anschlussstelle Bielefeld Zentrum die Autobahn. Auf der Tangente kam sie in einer Rechtskurve ins Schleudern. Ihr Suzuki Jimny kollidierte mehrfach mit der rechten Seitenschutzplanke und drehte sich um die eigene Achse. Die Bielefelderin trug leichte Verletzungen davon und konnte nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte entlassen werden. Der Suzuki wies Schäden an der Front und am Heck auf und wurde abgeschleppt. Die Autobahnpolizisten leiteten den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 6.500 Euro geschätzt.

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