In Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis haben zwei 14-jährige Schülerinnen am Montagvormittag Verletzungen durch Reizgas erlitten. Wie die Polizei berichtet, wurde das Gas gegen 10:50 Uhr an der Bushaltestelle neben ihrer Schule versprüht.
Beide Mädchen klagten über Reizungen der Augen und der Atemwege. Ihre Erziehungsberechtigten holten sie daraufhin ab, und die Schülerinnen begaben sich in ärztliche Behandlung.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand steht ein jugendlicher Schüler unter Verdacht, das Reizgas – möglicherweise Pfefferspray – an der Bushaltestelle versprüht zu haben. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung. Das verwendete Spray konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Die Polizei prüft derzeit außerdem, ob weitere Schüler durch das Gas verletzt wurden. Die Ermittlungen laufen noch.
Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Hessen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 11.768 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 187 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Hessen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird die gefährliche und schwere Körperverletzung nach den §§ 224 und 226 StGB.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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