Renitenter Autofahrer mit Diensthund gestellt – Angriff auf Polizisten

(Symbolbild)

Mit Unterstützung eines Diensthundes haben Polizeikräfte in der Nacht zum 14. August in Kerpen einen 28-Jährigen festgenommen. Der Mann soll einen Polizisten angegriffen und ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren sein.

Gegen 23.20 Uhr beobachtete ein Polizist auf der Bachstraße einen schwarzen Kombi. Als der Fahrer den Streifenwagen erkannte, gab er Gas und flüchtete in Richtung Holzgasse, dann über die Broichmühlenstraße und die Hahnenstraße. Ein Zeuge sah den Mann aus dem Wagen springen und davonlaufen und gab diesen entscheidenden Hinweis an die Polizei. Einsatzkräfte begannen sofort die Suche – der Diensthund spürte den 28-Jährigen schließlich hinter Mülltonnen auf.

Als ein Polizist den Mann aufforderte, sich zu zeigen, griff dieser unvermittelt den Diensthundeführer und seinen Hund an. Der Verdächtige trat und schlug mehrfach auf Tier und Mensch ein und verletzte beide. Der Beamte überwältigte den Angreifer, weitere Polizisten nahmen ihn vorläufig fest. Auch bei der Festnahme leistete er massiven Widerstand.

Bei den Mülltonnen, wo sich der Mann versteckt hatte, fanden die Polizistinnen und Polizisten mehrere Handys, diverse Scheckkarten und ein Tütchen mit weißem Pulver. Die Kontrolle des 28-Jährigen ergab: Er hat keine gültige Fahrerlaubnis und es besteht ein Haftbefehl gegen ihn.

Der Mann wurde auf eine Polizeiwache gebracht. Das Kriminalkommissariat 22 ermittelt nun gegen ihn unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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