Rettungshelfer mit Messer attackiert – 67-Jähriger in Psychiatrie

(Symbolbild)

In Euskirchen hat ein 67-jähriger Mann einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes mit einem Messer angegriffen. Das Ereignis spielte sich am Freitag, 4. September, gegen 18.40 Uhr in der Münstereifeler Straße ab.

Der Senior war zunächst auf dem Boden liegend gefunden worden, weshalb Rettungskräfte alarmiert wurden. Als ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes auf ihn zuging und ihn an der Schulter berührte, setzte sich der Mann plötzlich auf. Daraufhin zog er ein Messer aus seiner Tasche und stach in Richtung des Helfers.

Ein zweiter Rettungsmitarbeiter konnte schnell reagieren und trat dem Mann das Messer aus der Hand. Ein dritter Helfer fixierte den 67-Jährigen anschließend am Boden, bis die Polizei eintraf. Bei der Aktion wurde niemand verletzt.

Die Polizei Euskirchen ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Da sich der Mann in einer gesundheitlichen Ausnahmesituation befand, wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 38.435 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 213 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird die gefährliche und schwere Körperverletzung nach den §§ 224 und 226 StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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