Ein Frachtschiff ist am Rhein zwischen Rheinberg und Duisburg auf Grund gelaufen und hat eine kurzfristige Sperrung der Schifffahrt verursacht. Das Schiff konnte sich erst nach dem Ablassen eines Teils der Ladung aus seiner misslichen Lage befreien.
Wie die Polizei Duisburg mitteilte, hatte der Kapitän sein Schiff beladen und wollte das Baggerloch Hülskens verlassen, als er durch die Strömung abtrieb. Dabei lief das Heck des Schiffes auf Grund. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, auch entstand kein Schaden am Schiff.
Nach Rücksprache mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt erhielt der Kapitän die Genehmigung zum sogenannten Leichtern – er durfte einen Teil der Ladung ablassen. Nachdem sich das Gewicht verringert hatte, gelang dem Schiffsführer gegen 19:40 Uhr ein Wendvorgang. Während dieser Zeit sperrte die Revierzentrale den Rhein für die Schifffahrt im betroffenen Bereich.
Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.