In Rheinfelden ist es am Montagabend zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen. Der 17-jährige Fahrer des Elektrorollers wurde leicht verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Der Unfall ereignete sich gegen 23.35 Uhr in der Friedrichstraße. Ein 57-jähriger Autofahrer fuhr vom Fahrbahnrand an und wollte auf der Straße wenden. Dabei übersah er den 17-Jährigen, der mit seinem E-Scooter in Richtung stadtauswärts unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der Jugendliche stürzte durch den Aufprall und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Bei der polizeilichen Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der E-Scooter des 17-Jährigen deutlich schneller fährt als die gesetzlich zulässigen 20 Stundenkilometer. Das Gerät war offenbar manipuliert worden. Daraufhin leitete die Polizei gegen den Jugendlichen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts ein, ohne die erforderliche Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Auch gegen seinen Vater wurde ein Verfahren eingeleitet – der Vorwurf lautet, er habe das Fahren seines Sohnes ohne Fahrerlaubnis zumindest geduldet oder ermöglicht.