Rheingau: Motorradfahrer schwer verletzt, Taxi-Fahrgast wird handgreiflich

(Symbolbild)

Im Rheingau-Taunus-Kreis hat sich am Wochenende eine Serie von Verkehrsunfällen und einer Gewalttat ereignet. Dabei wurden zwei Motorradfahrer verletzt, ein Taxifahrer überfallen und mehrere tausend Euro Sachschaden verursacht.

Den Anfang machte am Freitagabend ein 18-jähriger Motorradfahrer aus Kemel. Der junge Mann war mit seiner Yamaha auf der Landstraße 3272 zwischen Presberg und Lorch unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Kraftrad verlor. Das Motorrad prallte gegen die Schutzplanke, der 18-Jährige stürzte und erlitt Verletzungen im Beinbereich. Zur medizinischen Versorgung kam er in ein nahegelegenes Krankenhaus. An seinem Motorrad entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro.

Nur wenige Stunden später, gegen 22:11 Uhr am selben Freitag, kam es in Assmanshausen zu einer Auseinandersetzung. Ein 40-jähriger Mann aus Ginsheim-Gustavsburg hatte sich mit dem Taxi von Rüdesheim nach Assmanshausen fahren lassen. Bei der Ankunft an der Rheinuferstraße 6 weigerte sich der Fahrgast, den vereinbarten Fahrpreis zu bezahlen. Der Streit eskalierte: Der 40-Jährige wurde gegenüber dem Taxifahrer handgreiflich und beschädigte zudem das Fahrzeug, einen VW Caddy. Der Sachschaden am Taxi beläuft sich auf etwa 500 Euro. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Am Samstag folgte der nächste Unfall: Ein 68-jähriger Mainzer war mit seinem Piaggio-Roller in einer Gruppe auf der Landstraße 3035 unterwegs. Er fuhr von Dickschied in Richtung der Wisperstrecke (L 3033), als er aufgrund eines Fahrfehlers nach links von der Fahrbahn abkam und stürzte. Der Senior erlitt schwere Verletzungen und musste zur Behandlung in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden am Roller wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

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