Rottenburg: 30-Jähriger nach Drogenfund in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Ein 30-jähriger Deutscher ist in Rottenburg unter dem dringenden Verdacht des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln festgenommen worden. Der Mann befindet sich bereits in Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Rottenburg beschlagnahmten die Beamten am Dienstag, den 26. Mai 2026, mehr als 1,8 Kilogramm Amphetamin, über einhundert Gramm Marihuana, mehr als ein Dutzend Cannabispflanzen sowie ein Gramm Pilze und Streckmittel. Zusätzlich stellten sie ein Vakuumiergerät, mehrere Mobiltelefone, zwei Dutzend zum Teil zugriffsbereite Messer und ein Schwert sicher.

Die Polizei war dem 30-Jährigen bereits Anfang Februar 2026 auf die Spur gekommen. Damals hatten Spuren an einem scheinbar herrenlosen Behältnis, in dem verschiedene Betäubungsmittel aufbewahrt worden waren, seine Individualmerkmale aufgewiesen.

Das Amtsgericht Tübingen hatte einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes erlassen. Am Tag nach der Festnahme wurde der Deutsche dem Haftrichter am Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Tübingen beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Herkunft der Drogen dauern an. Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Reutlingen gaben die Informationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

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