Russland soll hinter Drohnen-Anschlag auf Flughafen Leipzig stecken

via dts Nachrichtenagentur

Deutsche Ermittler gehen davon aus, dass der Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle ein Anschlagsversuch im Auftrag Russlands war. Die Sprengstoff-Drohne soll nach Informationen aus Sicherheitskreisen mutmaßlich auf einen russischen Geheimdienst zurückgehen, wie die „Bild“ berichtet.

Die Bundesregierung plant, noch am Dienstag im Laufe des Tages Klarheit in die Öffentlichkeit zu bringen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) werden gemeinsam vor die Presse treten. Wadephul unterbricht dafür eigens eine laufende Dienstreise, um bei der Pressekonferenz präsent zu sein. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird nach bisherigem Stand nicht teilnehmen.

Bisher hatte sich die Bundesregierung bei einer klaren Schuldzuweisung zurückhaltend gezeigt. Merz hatte zuletzt jedoch bereits signalisiert, dass die Ermittlungen zum Drohnen-Vorfall kurz vor dem Abschluss stünden. Welche konkreten Konsequenzen gegen Russland folgen werden, bleibt derzeit noch offen.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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