Saudi-Arabien hat nach einem Drohnenangriff aus dem Irak seine wichtige Ost-West-Pipeline abgestellt. Das saudische Außenministerium bestätigte, dass bei dem Angriff in den Regionen Riad und Medina Schäden entstanden sind und mehrere Personen verletzt wurden. Die Behörden bezeichnen die Abschaltung als „Vorsichtsmaßnahme“.
Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind erheblich: Die Pipeline beförderte zuletzt bis zu fünf Prozent der weltweiten Ölversorgung. Experten rechnen damit, dass der Druck auf die globalen Öl- und Benzinpreise durch die Attacke weiter zunehmen wird. Saudi-Arabien macht vom Iran unterstützte Milizen im Irak für den Angriff verantwortlich.
Die Situation verschärft die ohnehin angespannte Energielage im Nahen Osten zusätzlich. Bereits seit Monaten ist die Straße von Hormus aufgrund des Iran-Konflikts für Ölexporte gesperrt. Hinzu kommt die Eskalation im Jemen, wo die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen große Teile der Küste kontrollieren – auch dies beeinträchtigt die saudischen Ölexporte nachhaltig.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur