SC Freiburg steht erstmals im Europa-League-Finale nach 3:1-Sieg gegen Sporting Braga

via dts Nachrichtenagentur

Der SC Freiburg hat erstmals in seiner Vereinsgeschichte das Finale der Europa League erreicht. Die Breisgauer setzten sich am Donnerstagabend mit 3:1 gegen Sporting Braga durch und machten damit ihre 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wett.

Das Spiel wendete sich bereits früh zugunsten der Freiburger. In der 6. Minute sah Bragas Mario Dorgeles die Rote Karte, nachdem er Jan-Niklas Beste gefoult hatte. Mit der numerischen Überlegenheit übernahm Freiburg die Kontrolle über die Partie.

Den ersten Treffer erzielte Lukas Kübler nach 19 Minuten. Nach einer missglückten Kopfballabwehr der portugiesischen Gäste brachte der Verteidiger den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Tor. Sporting Braga verteidigte lange Zeit kompakt, musste aber kurz vor der Pause den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Johan Manzambi zog in der 41. Minute aus rund 20 Metern ab und traf sehenswert zum 2:0 ins obere Eck.

Braga verpasste in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beinahe den Anschlusstreffer. Die Portugiesen scheiterten jedoch erst am Pfosten und dann an einem Freiburger Abwehrbein.

Nach dem Seitenwechsel blieb Freiburg das gefährlichere Team. Vincenzo Grifo traf in der 47. Minute den Außenpfosten. In der 72. Minute erhöhte Kübler nach einer Freistoßflanke von Grifo per Kopfball auf 3:0 und erzielte damit seinen zweiten Treffer des Abends.

Sporting Braga gab sich trotz Unterzahl nicht auf und verkürzte in der 79. Minute auf 1:3. Pau Víctor köpfte zum Endstand ein. In der Schlussphase geriet Freiburg zwar noch unter Druck, brachte den Vorsprung aber über die Zeit und sicherte sich damit den historischen Finaleinzug.

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