In Regensburg ist die Polizei einem Schockanruf-Betrüger ins Netz gegangen. Am Freitag, 7. August, gegen 14.00 Uhr, erhielt eine Seniorin aus dem Ortsteil Schwabelweis einen Anruf einer Frau, die sich als leitende Oberärztin der Universitätsklinik ausgab. Die Anruferin behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen schweren Unfall erlitten und müsse aufgrund der Verletzungen vermutlich ein Bein amputiert werden.
Um die ältere Frau unter Druck zu setzen, nannte die Betrügerin eine angebliche Alternative: eine kostenintensive Behandlung mit einem Medikament aus der Schweiz. Es gelang der falschen Ärztin, die Seniorin zur Beschaffung eines hohen Geldbetrags zu bewegen. Die Seniorin packte daraufhin Bargeld und Schmuck in eine Tasche, die einem angekündigten Abholer übergeben werden sollte.
Ein weiterer Beteiligter, der während des Telefonats bereits anwesend war, verständigte sofort die Polizei. Die Einsatzkräfte warteten daraufhin auf das Eintreffen des angekündigten Abholers. Nach längerer Wartezeit erschien schließlich ein 19-jähriger Mann mit montenegrinischer Staatsangehörigkeit an dem vereinbarten Übergabeort. Die Polizei nahm ihn dort vorläufig fest.
Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg vorgeführt. Der Richter erließ Haftbefehl, sodass der Mann anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor sogenannten Schockanrufen und weist darauf hin, wie wichtig es ist, bei solchen Anrufen sofort die Polizei zu verständigen, anstatt vorschnell Geld oder Wertsachen zu beschaffen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
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