Die Münchner Polizei hat in der vergangenen Woche mehrere schwerwiegende Fälle bearbeitet. Im Mittelpunkt standen organisierter Callcenterbetrug, mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten sowie zwei Notlageneinsätze auf der Isar.
Schockanruf-Betrug in Bogenhausen: Am Donnerstag, 23. Juli, gelang es einem bislang unbekannten Betrüger, eine 73-jährige Münchnerin um einen fünfstelligen Bargeldbetrag zu bringen. Der Mann gab sich am Telefon als Polizist aus und behauptete, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Die Seniorin solle eine Kaution zahlen. Sie übergab das Bargeld vor ihrer Wohnanschrift an einen unbekannten Abholer. Nur durch die Wachsamkeit einer Bankangestellten flog der Betrug auf, als die 73-Jährige versuchen wollte, weiteres Geld abzuheben. Die Polizei fahndete nach dem Abholer, ein Mann zwischen 20 und 25 Jahren, etwa 185 Zentimeter groß, hellbraune bis dunkelblonde glatte Haare, europäisches Erscheinungsbild, sehr schlank, helles T-Shirt und blaue kurze Hose. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die im angegebenen Zeitraum in der Gegend um die Grimmeisenstraße, Johanneskirchner Straße, Freischützstraße und Lehmzunge in Bogenhausen etwas Verdächtiges beobachtet haben. Das Kommissariat 61 für Organisierter Callcenterbetrug ermittelt.
Unfall mit Fahrradfahrern und Flucht: Am Samstag, 25. Juli, gegen 18:45 Uhr, kam es in der Lindenschmitstraße in Sendling zu einem schweren Unfall. Ein 42-jähriger Autofahrer mit marokkanischer Staatsangehörigkeit fuhr mit seinem VW Polo drei Kinder auf ihren Fahrrädern an – eine 10-Jährige und zwei 11-Jährige. Alle drei wurden von ihren Fahrrädern geschleudert und verletzt. Nach dem Aufprall beschleunigte der Fahrer und kollidierte wenig später mit einem Kleintransporter, bevor er vom Unfallort flüchtete. Die 10-Jährige und eine der 11-Jährigen wurden ins Krankenhaus gebracht, die zweite 11-Jährige wurde vor Ort versorgt. Alle drei Fahrräder wurden zerstört. Die Polizei ermittelte den Fahrer und ermittelt nun gegen ihn wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Rasanter Einzelunfall in Moosach: Am Samstag, 25. Juli, gegen 22:35 Uhr, raste ein 19-jähriger Münchner mit seinem BMW über 100 km/h auf der Straße am Neubruch. Er verlor die Kontrolle und prallte gegen eine Baumgruppe. Der Aufprall beschädigte mehrere Bäume total, Fahrzeugteile verteilten sich über mehrere Meter, teils bis auf die angrenzende Dachauer Straße. Das Auto wurde Schrott. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Dachauer Straße musste für etwa drei Stunden gesperrt werden, es gab Verkehrsbeeinträchtigungen im Busverkehr. Die Polizei warnt erneut vor zu hohen Geschwindigkeiten als häufigster Unfallursache bei schweren und tödlichen Verkehrsunfällen.
E-Scooter-Sturz in Au-Haidhausen: Am Sonntag, 26. Juli, gegen 1:45 Uhr, verlor ein 49-jähriger Münchner mit slowakischer Staatsangehörigkeit auf dem Radweg an der Isar die Kontrolle über seinen E-Scooter und stürzte. Ein Zeuge alarmierte die Rettungsleitstelle. Der Mann wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei weist darauf hin, dass für E-Scooter die gleichen Alkoholbestimmungen gelten wie für Autos: ab 0,5 Promille droht eine Strafe, ab 1,1 Promille liegt absolute Fahruntüchtigkeit vor.
Zwei kritische Situationen auf der Isar: Am Samstag, 25. Juli, gegen 16:55 Uhr, gerieten sieben Personen in mehreren Schlauchbooten am Isarwehr Großhesselohe in Not. Sie hatten die Sicherheitsbeschilderung ignoriert und waren nicht auf den Isar-Werkkanal ausgewichen. Das erste Boot kenterte, zwei Bootsführer – eine 29-Jährige aus Köln und ein 33-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen – wurden in die Wasserwalze gerissen, konnten aber durch die anderen Bootsinsassen gerettet werden. Alle sieben Personen, darunter vier weitere Personen aus Augsburg, München, Aachen und Düsseldorf, überlebten unverletzt. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.
Weniger als sechs Stunden später, am Samstag gegen 22:07 Uhr, passierte am gleichen Ort ein ähnlicher Unfall mit drei Männern – einem 22-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit, einem 40-jährigen Deutschen und einem 26-Jährigen mit deutsch-italienischer Staatsangehörigkeit, alle aus München oder Bad Tölz. Sie ignorierten ebenfalls die Beschilderung und gerieten in die Wasserwalze. Zwei retteten sich selbst ans Ufer. Der 22-Jährige musste von der Feuerwehr mittels Rettungsring aus der Wasserwalze gesichert werden. Auch er blieb unverletzt. Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass im Bereich von Wehranlagen Lebensgefahr besteht und die Sicherheitsvorgaben strikt einzuhalten sind. Die Polizeiinspektion 32 (Grünwald) ermittelt in beiden Fällen wegen möglicher Verstöße nach dem Bayerischen Wassergesetz.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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