Schockanrufer erbeuten Geld von Senior in Messel – Polizei warnt vor Betrugsmasche

(Symbolbild)

Kriminelle haben am 9. September einen Senior aus Messel um sein Geld gebracht. Sie gaben sich am Telefon als Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft aus und behaupteten, seine Tochter sitze in Untersuchungshaft. Um die angebliche Freilassung zu ermöglichen, forderten sie eine Kaution. Der Senior überwies daraufhin Geld an die Betrüger. Erst später flog der Schwindel auf – dann verständigte er die Polizei.

Die Ermittler haben die Täter bislang nicht identifiziert. Das Polizeipräsidium Südhessen warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt Tipps zum Schutz:

Geben Sie niemals persönliche Daten, Informationen zu Ihren Lebensverhältnissen, Angaben über Wertsachen oder Vermögenswerte am Telefon preis. Polizeibeamte fragen Sie nicht nach persönlichen Geldverstecken und verlangen keine Kaution. Die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen: Beenden Sie das Gespräch sofort und verständigen Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Polizeinotruf 110. Ein schneller Anruf bei Freunden oder Familienmitgliedern kann den Betrug oft sofort aufdecken.

Hinweise nimmt die Polizei in Darmstadt entgegen: Polizeipräsidium Südhessen, Pressestelle, Telefon 06151 / 969-13500, E-Mail pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de


Betrugsfälle im Landkreis Darmstadt-Dieburg: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg zählte die Polizei 2025 1.350 Betrugsfälle, das sind 447 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis deutlich besser als im restlichen Bundesland, wo 783 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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