In Hamburg-Neugraben-Fischbek hat die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen identifiziert, der am Mittwochabend mehrmals auf einen Linienbus geschossen haben soll. Der ukrainische Staatsangehörige wurde nach Durchsuchungsmaßnahmen ermittelt, bei denen die Beamten eine Luftdruckwaffe mit Munition sicherstellten.
Der Vorfall ereignete sich am 11. September 2026 gegen 20:50 Uhr am S-Bahnhof Neugraben. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst zu einem Streit zwischen drei männlichen Jugendlichen und einer 16-Jährigen. Das Mädchen suchte daraufhin Schutz in einem Bus der Linie 251. Kurz nachdem der Bus angefahren war, fielen mehrere Schüsse. Scheiben des Fahrzeugs wurden beschädigt, verletzt wurde zum Glück niemand.
Der Busfahrer fuhr mit insgesamt drei Fahrgästen – darunter die 16-Jährige – zum S-Bahnhof Neuwiedenthal. Die drei männlichen Jugendlichen flüchteten in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Polizeiwagen, auch der Bundespolizei, und einem Diensthund führte nicht zur Feststellung von tatverdächtigen Personen.
Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen noch in der gleichen Nacht von der Kriminaldauerstelle. Die Beamten erhielten Hinweise auf drei Jugendliche im Alter von 17, 15 und 14 Jahren, die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen sollen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen in den Stadtteilen Neuenfelde und Bahrenfeld.
Bei der Durchsuchung des 17-Jährigen in Neuenfelde, bei der auch Spezialeinsatzkräfte eingesetzt wurden, fanden die Polizisten im Keller eine Schusswaffe inklusive Munition. Diese stellte sich später als Luftdruckwaffe heraus. Den Ermittlungen zufolge sollen die drei Jugendlichen zuvor bereits Schießübungen mit einer Schusswaffe im Bereich Königswiesen in Neugraben-Fischbek durchgeführt haben.
Gegen den 17-Jährigen wird wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Der 17-Jährige und seine beiden Begleiter werden auch verdächtigt, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Jugendlichen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft dauern an.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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