Zeit für eine erste Bilanz der Woche: Zwischen dem 21. und 27. September 2026 beschäftigten die Hamburger Polizei ein lebensgefährlich verletztes Raubopfer am Bahnhof Wandsbek-Gartenstadt, die Verhaftung einer Frau wegen versuchten Mordes durch vergiftete Pralinen sowie mehrere Raubüberfälle in verschiedenen Stadtteilen. Dazu kamen Schüsse auf ein Wohnhaus, ein bewaffneter Juweliererüberfall und eine Serie von Festnahmen wegen laufender Haftbefehle.
Der gravierendste Vorfall der Woche ereignete sich am Mittwoch, 23. September 2026, gegen 21:25 Uhr auf dem Vorplatz des Bahnhofs Wandsbek-Gartenstadt. Ein 50-Jähriger war zusammen mit einem 31-jährigen Bekannten dort, als die unbekannte Gruppe ihn unvermittelt attackierte. Er erlitt durch den Angriff lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist kritisch. Die Angreifer schlugen und traten auf den Mann ein, woraufhin dieser mit dem Kopf auf den Boden schlug, und raubten ihm anschließend Bargeld. Mindestens einer der Täter war mit einem E-Scooter unterwegs. Die Polizei fahndete mit etwa einem Dutzend Funkstreifenwagen nach den Tätern, konnte diese aber nicht fassen. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen und arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft, Abteilung für Kapitaldelikte, zusammen. Mehr dazu.
Bereits am Montag, 22. September 2026, hatte die Hamburger Mordkommission eine 42-Jährige in Altona-Altstadt verhaftet. Sie soll Anfang Juni ein Paket mit giftigen Pralinen an den 20-jährigen Sohn ihres Ex-Partners verschickt haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft enthielten die Pralinen eine lebensgefährliche Kombination von Betäubungsmitteln. Der junge Mann erkannte die verdächtige Warensendung, öffnete sie nicht und verständigte sofort die Polizei. Das Landgericht erließ einen Haftbefehl sowie einen Durchsuchungsbeschluss; Kripobeamtinnen und Kripobeamte vollstreckten diese gegen 12:30 Uhr in ihrer Wohnung an der Hamburger Hochstraße. Mehr dazu.
In der Nacht zum Samstag, 19. September 2026, überfielen drei Unbekannte einen 50-Jährigen in seiner Wohnung in der Trommelstraße in Hamburg-St. Pauli. Zunächst klingelte eine junge Frau und bat unter einem Vorwand um Hilfe. Als der Mann die Tür öffnete, drangen zwei maskierte Männer mit Schlägen und Tritten ein. Die beiden Räuber bedrohten ihr Opfer mit einem Messer sowie einer Schusswaffe, fesselten es an einen Heizkörper und forderten die Herausgabe von Bargeld. Über einen längeren Zeitraum durchsuchten sie alle Räume, bevor sie mit ihrer Beute — unter anderem Bargeld — flüchteten. Mehr dazu.
Am Dienstag, 22. September 2026, wurde in Hamburg-Bramfeld ein 76-jähriger Mann Opfer eines Raubes. Zwei Unbekannte sprachen ihn im Bereich der Bramfelder Chaussee an, folgten ihm mit E-Scootern zur Bushaltestelle Berner Chaussee und schlugen ihm dort das Smartphone aus der Hand. Bei dem Versuch, die Täter zu stoppen, stürzte der Senior und verletzte sich. Die Polizei fahndet weiter nach den beiden Männern. Mehr dazu.
Ebenfalls am Dienstag, 23. September 2026, betrat gegen 10:55 Uhr ein maskierter Unbekannter ein Juweliergeschäft in der Alsterdorfer Straße in Hamburg-Winterhude. Er bedrohte die 50-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, Schmuckgegenstände herauszugeben. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute auf einem silber-grauen Fahrrad in unbekannte Richtung. Die Polizei fahndete mit mehr als einem Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen, konnte den Täter jedoch nicht stellen. Das LKA 44 ermittelt. Mehr dazu.
In der Nacht zum Montag, 22. September 2026, schossen Unbekannte in Hamburg-Lurup auf ein Wohnhaus in der Fangdieckstraße und beschädigten dabei zwei Fenster im Erdgeschoss durch mehrere Schüsse. Verletzt wurde niemand. Bislang ist unklar, was hinter der Schussabgabe steckt. Das Landeskriminalamt Hamburg (LKA 123) hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet unter 040/4286-56789 um Hinweise. Mehr dazu.
Am Dienstag, 23. September 2026, nahm die Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof einen 20-jährigen Algerier fest, der zuvor eine Halskette im Wert von 20 Euro aus einem Schmuckladen in der Bahnhofshalle gestohlen hatte. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten fest, dass er während der Tat eine griffbereite Elektroschockpistole bei sich trug. Mehr dazu.
In der Nacht zum Sonntag, 20. September 2026, kam es gegen 01:50 Uhr in einer S-Bahn der Linie S3 zwischen den Haltestellen Reeperbahn und Altona zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung. Nach einer verbalen Streitigkeit attackierten sich die drei Beteiligten — ein 23-jähriger Pole, eine 26-jährige Deutsche und ein 23-jähriger Deutscher — gegenseitig mit Würgegriff, Bissen und Regenschirmschlag. Die Bundespolizei nahm alle drei fest. Mehr dazu.
Am Donnerstag, 25. September 2026, nahm die Bundespolizei gegen 01:03 Uhr im Bahnhof Altona einen 35-jährigen polnischen Staatsangehörigen fest. Er soll in einer stehenden S-Bahn exhibitionistische Handlungen gezeigt, Mitarbeiter der DB Sicherheit beschimpft und beim Verlassen des Zuges einen der beiden Sicherheitsmitarbeiter mit Pfefferspray angegriffen haben. Mehr dazu.
Am Montag, 22. September 2026, schlug ein 29-jähriger Deutscher gegen 18:10 Uhr im Metronom-Zug zwischen Bremen und Hamburg-Harburg einem 36-jährigen Mitreisenden unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und beschädigte dabei dessen Brille. Die Bundespolizei stellte beide Männer bei der Einfahrt in den Bahnhof Harburg fest und leitete ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Mehr dazu.
Am Mittwoch, 24. September 2026, wurde im Bahnhof Hamburg-Harburg ein 24-jähriger Guineer per Haftbefehl festgenommen. Er war in einem Metronom von Bremen nach Hamburg unterwegs, als eine 46-jährige Mitreisende ihn während der Fahrt beleidigte — gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Bei der Personenüberprüfung stellte sich heraus, dass der Mann der Staatsanwaltschaft Stade wegen Drogenhandels und unerlaubten Aufenthalts bekannt war und per Haftbefehl gesucht wurde. Mehr dazu.
Am Mittwoch, 23. September 2026, nahm eine Bundespolizeistreife gegen 23:20 Uhr auf dem Bahnsteig des S-Bahnhaltepunkts Reeperbahn einen 31-jährigen Deutschen fest. Die Beamten beobachteten ihn zunächst beim Hantieren mit einem vermeintlich messerähnlichen Gegenstand, der sich als Metallpfeife herausstellte. Die Überprüfung seiner Personalien ergab einen Haftbefehl des Amtsgerichts Hamburg: Ihm wird vorgeworfen, zwischen März und Juni 2026 dreimal ohne gültiges Ticket die Hamburger Hochbahn benutzt, einen Polizeibeamten am S-Bahnhof Landungsbrücken beleidigt sowie einen Mitarbeiter der Hochbahn bedroht zu haben. Mehr dazu.
Am Freitag, 25. September 2026, wurde in Hamburg-Winterhude ein 38-Jähriger festgenommen, der mutmaßlich als Geldabholer für eine Betrügerbande tätig war. Ein angeblicher Kriminalbeamter hatte zuvor telefonisch einen 85-jährigen Hamburger unter dem Vorwand kontaktiert, in der Nähe seien Einbrecher mit einer Liste festgenommen worden, auf der sein Name stehe. Das Fachkommissariat für Trickbetrug (LKA 43) hatte den Einsatz vorbereitet und den Tatverdächtigen bei der Abholung gestellt. Mehr dazu.
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In der Nacht zum Samstag, 19. September 2026, bedrohten zwei maskierte Räuber ihr Opfer in einer Wohnung in Hamburg-St. Pauli mit einem Messer sowie einer Schusswaffe — Mehr dazu. Am Dienstag, 23. September 2026, bedrohte ein maskierter Unbekannter eine Angestellte in einem Juweliergeschäft in Hamburg-Winterhude mit einer Schusswaffe und forderte sie auf, Schmuckgegenstände herauszugeben — Mehr dazu. In der Nacht zum Montag, 22. September 2026, beschädigten Unbekannte in Hamburg-Lurup durch mehrere Schüsse zwei Fenster eines Wohnhauses in der Fangdieckstraße; die Hintergründe der Schussabgabe sind ungeklärt — Mehr dazu.
Auffällig in dieser Woche ist die gehäufte Nutzung von E-Scootern als Tatmittel oder Fluchtmittel: Beim Überfall am Bahnhof Wandsbek-Gartenstadt war mindestens einer der Angreifer damit unterwegs, und in Bramfeld nutzten die Räuber E-Scooter sowohl zur Verfolgung ihres Opfers als auch zur Flucht. Zudem beschäftigten gleich mehrere vollstreckte Haftbefehle die Bundespolizei im Hamburger Schnellbahnnetz — innerhalb von zwei Tagen wurden am Reeperbahn-Halt und in Harburg zwei gesuchte Personen gefasst.
Einen positiven Abschluss gab es am Samstagvormittag, 20. September 2026: Die Polizei Hamburg konnte die Fahndung nach einer 14-Jährigen aus dem Stadtteil Eppendorf beenden. Die Jugendliche wurde im Stadtteil St. Georg angetroffen; Polizeikräfte brachten sie ins Universitätsklinikum Eppendorf zurück. Nach Angaben der Polizei liegen keine Hinweise auf Straftaten vor. Mehr dazu.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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