Ein Spurwechsel ohne ausreichend Abstand hat am Samstagnachmittag auf der Bundesautobahn 3 bei Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen geführt. Die Fahrbahn musste für mehr als eine Stunde vollgesperrt werden.
Gegen 16:10 Uhr fuhr ein 46-jähriger Autofahrer auf der BAB 3 in Richtung Köln, als er zwischen der Anschlussstelle Kelsterbach und dem Autobahndreieck Mönchhof vom dritten auf den vierten Fahrstreifen wechselte. Dabei kollidierte er mit einem 27-jährigen Fahrzeugführer, der sich gerade auf dem vierten Fahrstreifen befand. Der junge Mann wurde durch den Aufprall nach rechts in die Betonleitwand gedrückt und kam auf dem Seitenstreifen zum Liegen.
Der 46-jährige Unfallverursacher und seine Begleiterin wurden mit ihrem Fahrzeug nach links in die Schutzplanke geschleudert. Bei diesem Manöver beschädigten sie vermutlich auch das Fahrzeug einer 26-jährigen Autofahrerin, die mit mehreren Begleiterinnen in dem Wagen saß. Ein Kleinkind befand sich ebenfalls in diesem Fahrzeug.
Der 27-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Der 46-jährige Unfallverursacher und das Kleinkind aus dem dritten Fahrzeug wurden leicht verletzt. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtüchtig – die Polizei bilanzierte wirtschaftlichen Totalschaden bei allen Fahrzeugen.
Die Fahrbahn war zwischen 16:20 Uhr und 17:35 Uhr vollständig gesperrt. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen der Frankfurter Polizei.