Schwerer Verkehrsunfall bei Giengen an der Brenz: Zwei Verletzte nach Vorfahrtsmissachtung

(Symbolbild)

Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung „Hausener Lucke“ bei Giengen an der Brenz sind am Mittwochmorgen zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Gegen 6.30 Uhr war ein 44-Jähriger mit seinem Mercedes Citan auf der K3019 unterwegs. Er kam aus Richtung Hürben und wollte die L1079 an der Kreuzung überqueren. Dabei übersah er einen 36-Jährigen, der mit seinem Skoda aus Richtung Hausen kam und Vorfahrt hatte. An der Kreuzung stießen die beiden Fahrzeuge zusammen.

Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst in Kliniken gebracht werden. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden von Abschleppern geborgen. Die Feuerwehr Giengen-Hürben sperrte die Straße und kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe.

Die Polizei weist darauf hin, dass Vorfahrtsmissachtung in Baden-Württemberg und Deutschland regelmäßig zu den Hauptursachen bei Verkehrsunfällen zählt, auch mit tödlichen Folgen. Die Ursachen reichen von falscher Einschätzung der Verkehrslage bis zur Unaufmerksamkeit. Wartepflichtige müssen rechtzeitig durch ihr Fahrverhalten zu erkennen geben, dass sie warten werden. Weiterfahren darf nur, wer übersehen kann, dass er Vorfahrtsberechtigte weder gefährdet noch wesentlich behindert.

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