Am Abend des 9. November 2025 erhielt ein Senior aus dem Bielefelder Stadtgebiet einen Anruf. Die Anruferin behauptete, Polizistin zu sein, nannte ihren vermeintlichen Namen und gab vor, in der Soko 9 in der Abteilung 4 zu arbeiten. Als sie Geld, Wertpapiere und Schmuck forderte, beendete der Mann das Gespräch.
Im Rahmen eines bundesweiten Projekts zur Bekämpfung von Callcenterbetrug und zur Kriminalprävention erinnert die Polizei Bielefeld daran, wie solche Maschen funktionieren. Die Täter täuschen häufig eine Notlage eines vermeintlichen Angehörigen vor und versuchen, Druck auszuüben. Mit Schockanrufen nutzen sie Angst und Sorge der Menschen, um sie zu einer Übergabe zu bewegen. Oft wird beim Telefonat auch eine vorgetäuschte Nummer im Display angezeigt, die wie die Notrufnummer der Polizei wirken kann.
Die Polizei rät: Legen Sie auf und setzen Sie sich nicht unter Druck. Die Polizei ruft niemals über die Notrufnummer 110 an. Wenn Sie unsicher sind, nehmen Sie Kontakt zu Ihren tatsächlichen Angehörigen über bekannte Nummern auf oder informieren Sie die Polizei. Weitere Hinweise finden Sie unter polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe.
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