Sexuelle Belästigung im Metronom: Bundespolizei sucht Opfer nach Vorfall zwischen Hamburg und Bremen

(Symbolbild)

Die Bundespolizei sucht nach einer unbekannten Frau, die am Samstagnachmittag in einem Metronom-Zug zwischen Hamburg und Bremen von einem 46-Jährigen bedroht und sexuell belästigt worden sein soll. Der Vorfall ereignete sich am 6. Juni gegen 15:35 Uhr im Zug 82025 auf der Strecke von Hamburg Hauptbahnhof nach Bremen Hauptbahnhof.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler stieg die unbekannte Frau vermutlich am Bahnhof Hamburg-Harburg in den Zug ein. Zwischen dem dritten und vierten Reisezugwagen soll der in Hamburg wohnhafte Mann die Frau bedroht, sexuell belästigt und beleidigt haben. Zeugenberichten zufolge wirkte das Opfer sehr verängstigt und versuchte, der Situation zu entfliehen, indem sie am Bahnhof Buchholz aus dem Zug ausstieg.

Der mutmaßliche Täter wollte der Frau noch folgen, wurde jedoch von anderen Fahrgästen am Ausstieg gehindert. Die insgesamt vier Zeugen informierten über den Zugbegleiter die Bundespolizei. Am Bremer Hauptbahnhof warteten bereits Bundespolizisten auf den Mann.

Das unbekannte Opfer wird als Frau arabischen Phänotyps beschrieben. Ihr Alter wird auf 25 bis 30 Jahre geschätzt, sie ist etwa 160 bis 165 Zentimeter groß und trug ihre langen schwarzen Haare offen. Sie hatte ein Tattoo in Form von Sternen an ihrem Unterarm und war mit einem schwarzen Rock und einer auffälligen Strumpfhose bekleidet.

Die Bremer Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Hamburger eingeleitet und bittet die Geschädigte um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 0421/16299-7777 oder per E-Mail an bpoli.bremen@polizei.bund.de.

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