Sieben Männer sind in der Nacht zum 30. Juli in Hamburg-Wilhelmsburg festgenommen worden, nachdem sie in eine Lagerhalle eingebrochen waren. Die Verdächtigen im Alter von 18 bis 37 Jahren werden am heutigen Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt.
Der Einbruch in der Dratelnstraße ereignete sich am Dienstagabend gegen 19:40 Uhr. Ein Zeuge bemerkte die Auslösung des Alarms und verständigte die Polizei. Im weiteren Verlauf beobachtete er mehrere Männer, die vom Gelände flüchteten und alarmierte die Einsatzkräfte.
Mehr als zwei Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen rückten zur Lagerhalle an. Eine Diensthundeführerin mit ihrer Diensthündin „Hilde“ unterstützte die Fahndung. Die Beamtinnen und Beamten stellten fest, dass tatsächlich eingebrochen worden war.
Nach bisherigem Ermittlungsstand hatten die Einbrecher einen Karton mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln gestohlen. Mehrere Paletten waren zum Abtransport bereitgestellt worden.
Bei umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nahmen die Polizeibeamten sieben Männer fest: vier Dänen (18, 22, 27 und 37 Jahre alt), einen 23-jährigen Niederländer, einen 22-jährigen Syrer und einen 39-jährigen Amerikaner. In einem der von den Verdächtigen genutzten Fahrzeuge fanden die Einsatzkräfte mutmaßliche Beuteteile, die sichergestellt wurden.
Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurden die Tatverdächtigen in das Untersuchungsgefängnis gebracht. Ein Haftrichter wird heute über Haftbefehle entscheiden. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen in der Nacht, die nun das Dezernat für Verbraucherschutzdelikte (WSP 52) fortführt.
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