Auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin hat sich am Mittwochvormittag ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignet. Ein 37-jähriger Fahrer eines Skoda kam zwischen den Anschlussstellen Bad Lobenstein und Schleiz nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelleitplanke.
Durch den Aufprall wurde der Wagen über den linken und mittleren Fahrstreifen geschleudert und touchierte einen Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen. Der Skoda wurde daraufhin erneut nach links gerissen und kollidierte nochmals mit der Mittelleitplanke. Bei dieser zweiten Kollision überschlug sich das Auto – dabei riss es sich das linke Vorderrad ab. Das Rad landete auf der Richtungsfahrbahn nach München. Der Skoda kam nach dem Überschlag auf den verbleibenden Rädern im linken Fahrstreifen zum Stehen.
Der 37-jährige Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug wurde beschädigt, der Gesamtschaden wird auf rund 85.000 Euro geschätzt.
Die A9 musste wegen der Bergungs- und Rettungsarbeiten für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Gegen 12:00 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden.