Die Verwaltung der Stadt Potsdam hat sich zur geplanten Bebauung am Rehsprung geäußert. Der Ortsbeirat Groß Glienicke hatte zuvor einen Beschluss gefasst, auf den die Verwaltung nun antwortet.
Nach Angaben des Fachbereichs Stadtplanung ist die Begründung für den Siedlungsabschluss durch beidseitige Bebauung der Straße Rehsprung und der Straße Am Waldfrieden nachvollziehbar. Die planungsrechtliche Zulässigkeit für Wohnungsbau wird grundsätzlich unterstützt. Allerdings müssen noch offene Fragen geklärt werden: der Umgang mit dem Wald und die Erschließung des Gebiets.
Für eine formale Zustimmung nach § 36a BauGB (Baugesetzbuch) ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erforderlich. Die Stadtverordnetenversammlung ist die gewählte Vertretung der Bürger auf städtischer Ebene und trifft grundlegende politische Entscheidungen.
Die Verwaltung schlägt vor, dass der Ortsbeirat Groß Glienicke und der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Entwicklung des ländlichen Raumes zu den Ergebnissen der Prüfung informiert werden. Dies soll auch mögliche nächste Schritte thematisieren. Ein Ausschuss ist ein spezialisiertes Gremium, das vorbereitend für die Versammlung tätig wird.
Für die notwendigen Prüfungen sind der Verwaltung zufolge keine zusätzlichen Haushaltsmittel erforderlich.
Jana Hoffmann, Lokalredaktion Brandenburg