Streit um Zugtoilette eskaliert: Mann schlägt Fahrgast im Metropolexpress

(Symbolbild)

Ein Streit um die Nutzungsdauer einer Zugtoilette ist in der Nacht zum Donnerstag (09.07.2026) gegen 00:30 Uhr in einem Metropolexpress kurz vor Ludwigsburg in eine körperliche Auseinandersetzung ausgeartet. Zwei Männer im Alter von 20 und 48 Jahren gerieten aneinander – mit Folgen.

Dem 20-Jährigen war der 48-Jährige nach eigener Auffassung zu lange in der Zugtoilette geblieben. Dies führte zunächst zu einem Streit zwischen den beiden Fahrgästen. Im weiteren Verlauf schlug der Jüngere seinen Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin bedrohte der 48-Jährige, ein deutscher Staatsangehöriger, seinen Gegenüber – ein armenischer Staatsangehöriger – Zeugenangaben zufolge mit einem Holzstock.

Als der Zug in Ludwigsburg hielt, trafen alarmierte Einsatzkräfte der Landespolizei beide Tatverdächtigen an und kontrollierten sie. Der 48-Jährige hatte durch den Faustschlag leichte Verletzungen davongetragen. Eine Rettungswagenbesatzung behandelte ihn medizinisch vor Ort.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen beide Männer wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Bedrohung.

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