Die Tankstellenpreise in Deutschland sind zum 1. Mai deutlich gesunken, erreichen aber noch nicht das volle Ausmaß des staatlichen Tankrabatts. Bundesweit kostete Diesel am Morgen um 8 Uhr durchschnittlich 2,07 Euro pro Liter, Super E10 1,98 Euro.
Damit sanken die Preise im Vergleich zum Vortag um jeweils 13 Cent. Am 30. April waren für Diesel im Tagesverlauf durchschnittlich etwa 2,20 Euro fällig gewesen, für Benzin 2,11 Euro pro Liter. Die öffentlich verfügbaren Tankstellenpreise zeigen in den frühen Morgenstunden einen konstant sinkenden Durchschnittspreis.
Der staatliche Tankrabatt sieht eigentlich eine größere Entlastung vor: Durch das vorübergehende Aussetzen von Energiesteuern auf Diesel und Benzin müssen die Großhändler 14,04 Cent pro Liter weniger an den Staat abführen. Durch die ebenfalls entfallende Mehrwertsteuer ergibt sich unter dem Strich eine um 16,7 Cent pro Liter sinkende Steuerbelastung beim Sprit.
Der staatliche Tankrabatt gilt für zwei Monate. Dem Bundeshaushalt entgehen dadurch schätzungsweise 1,6 Milliarden Euro.