Tötungsdelikt in Stader Jugendhilfeeinrichtung: Mordkommission wird eingerichtet

(Symbolbild)

Nach dem Tötungsdelikt in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei mit Hochdruck. Insgesamt sechs Menschen sind ums Leben gekommen – drei Mitarbeitende des Jugendamts der Region Hannover und drei Angestellte der Stader Einrichtung selbst.

Wegen des großen Umfangs und der Komplexität des Tatgeschehens bereitet die Polizei derzeit die Einrichtung einer Mordkommission vor. Diese wird die Ermittlungen in Kürze übernehmen und damit die bisherigen Untersuchungen intensivieren.

Parallel dazu werten die Ermittlerinnen und Ermittler bereits eingegangene Hinweise aus der Bevölkerung aus. Die Polizei ruft weiterhin zur Mitarbeit auf: Insbesondere Bild- und Videomaterial, das im Zusammenhang mit dem Ereignis stehen könnte, wird für die Ermittlungen dringend benötigt. Zeuginnen und Zeugen können Hinweise sowie Fotos oder Videos direkt über das Hinweisportal unter nds.hinweisportal.de/toetungsdelikt-stade an die Ermittlerinnen und Ermittler übermitteln. Jeder Hinweis wird geprüft und kann für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein.

Am heutigen Abend findet in der St.-Wilhadi-Kirche in Stade eine Andacht statt. Der Gottesdienst bietet Angehörigen, Betroffenen sowie Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, gemeinsam der Verstorbenen zu gedenken und ihre Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen.

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