Am späten Dienstagabend haben Bundespolizisten einen 27-jährigen türkischen Staatsangehörigen mit gefälschten Dokumenten und Cannabis am Grenzübergang Kehl Europabrücke gestoppt. Der Mann reiste in einem Fernreisebus und konnte weder einen Aufenthaltstitel noch ein Visum vorweisen.
Bei der Kontrolle wies sich der Türke mit einem Reisepass sowie einigen italienischen Dokumenten aus. Da er keinen gültigen Aufenthaltstitel oder ein Visum vorlegen konnte, bestand der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten geringe Mengen Cannabis, einen französischen Asylantrag sowie einen positiven Bescheid für einen französischen Aufenthaltstitel. An der Echtheit des Aufenthaltstitels bestanden jedoch Zweifel, die durch eine Überprüfung in Frankreich über das Gemeinsame Zentrum in Kehl bestätigt wurden.
Gegen den 27-Jährigen wurden Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise, Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz sowie Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Frankreich zurückgewiesen.